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Kfz-Versicherung: 6,3 Millionen Autofahrer dürfen sich 2017 freuen

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Neue Regionalklassen für 2017  

Im Norden fahren Autofahrer oft günstiger

01.09.2016, 07:35 Uhr | dpa

Kfz-Versicherung: So wichtig ist die Regionalklasse

Aber auch andere Faktoren werden in der Berechnung berücksichtig.

Kfz-Versicherung: So wichtig ist die Regionalklasse


Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat die neue Regionalklassen-Einteilung bekannt gegeben. Rund 6,3 Millionen Autofahrer profitieren künftig von einer günstigeren Einstufung, 4,8 Millionen werden hochgestuft. Wird es für Sie günstiger oder teurer? Zur Regionalklassen-Abfrage 2017.

Viele Autofahrer in Nord- und Ostdeutschland profitieren in der Kfz-Haftpflicht von niedrigen Einstufungen in den Regionalklassen der Versicherer. In der neuen Regionalstatistik des GDV ergeben sich besonders günstige Einstufungen für Fahrzeugeigentümer in den Bundesländern Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

Kfz-Versicherung: Veränderungen zum 1. Januar 2017

Die Statistik ist nach GDV-Angaben zwar für die Versicherungsunternehmen unverbindlich. Dennoch bildet sie einen Anhaltspunkt für die Berechnung neuer Tarife. Für die bestehenden Verträge bedeutet das Veränderungen meist zum 1. Januar 2017.

So unterschiedlich sind die Regionalklassen

In Deutschlands Norden fahren Autofahrer günstiger - zumindest gilt das für ihre Einstufung in der Kfz-Haftpflicht.

So unterschiedlich sind die Regionalklassen


Für de meisten Autofahrer ändert sich nichts

Rund jeder Sechste darf sich freuen: Nach GDV-Angaben werden von den insgesamt 39,6 Millionen Kfz-Haftpflichtversicherten rund 16 Prozent (6,3 Millionen) bei den Regionalklassen herabgestuft, so dass sie von günstigeren Tarifen profitieren. Rund 12 Prozent (4,8 Millionen) müssen dagegen wohl tiefer in die Tasche greifen. Für fast drei Viertel der Autofahrer (fast 72 Prozent) ändert sich laut GDV bei den Einstufungen nichts.

Wohnsitz des Fahrzeughalters entscheidend

Die Kfz-Regionalklassen 2017 basieren auf den Schadenbilanzen aus insgesamt 415 Kfz-Zulassungsbezirken. Dabei ist nicht entscheidend, wo ein Unfall passiert oder ein anderer Schaden entstanden ist, sondern die Grundlage ist der Wohnsitz des Fahrzeughalters.

Die dabei erfassten Schäden bilden die Grundlage für einen Indexwert - bei der Haftpflicht gibt es zwölf, bei der Vollkasko neun und bei der Teilkasko 16 verschiedene Klassen. Die Regionalstatistik zeigt: In den Großstädten und in Teilen Bayerns sind die Klasseneinstufungen aufgrund der dortigen höheren Schadenbilanz oft weitaus schlechter.

Offenbach hat schlechteste Schadensbilanz

Gleich um zwei Regionalstufen höher bei der Haftpflicht geht es für Autofahrer in den Kreisen Cloppenburg und Wolfsburg in Niedersachsen, Gütersloh in Ostwestfalen sowie in den Städten Ansbach und Bamberg in Bayern. Um zwei Stufen niedriger dagegen sind nun unter anderem Dillingen/Donau in Bayern, Hildburghausen und die Stadt Weimar in Thüringen gelistet. Den bundesweit besten Schadenbilanzwert weist Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern auf, den schlechtesten Offenbach in Hessen.

Beste und schlechteste Landeshauptstädte

Wie in den Vorjahren ist Schwerin die Landeshauptstadt Deutschlands mit der niedrigsten Regionalklasse (Haftpflichtklasse 1). Erfurt (3), Kiel (5) und Bremen (5) folgen dahinter. Hannover (Haftpflichtklasse 8) und Düsseldorf (11) kommen eine Stufe höher. Am schlechtesten schneiden Großstädte wie Hamburg, Berlin und München (je 12) ab.

Schlusslicht bei Voll- und Teilkasko ist der Landkreis Ostallgäu

Neue Regionalklassen gelten im Jahr 2017 auch für die Voll- und Teilkaskoversicherung. Von den insgesamt 33 Millionen Versicherten werden knapp zwei Millionen in niedrigere Klassen kommen, 2,4 Millionen in höhere. Der Kreis Wesermarsch (Niedersachsen) weist wie im Vorjahr bei der Vollkasko die beste Schadenbilanz auf, der Bezirk Bamberg in Bayern bei der Teilkaskoversicherung. Unverändert das Schlusslicht bei beiden Versicherungen ist der bayrische Landkreis Ostallgäu.

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