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Abgas-Skandal: Fiat und Jeep sollen bei Dieselmotoren gemogelt haben

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Unzulässige Abschalteinrichtungen  

Haben auch Fiat und Jeep bei Dieselmotoren geschummelt?

01.09.2016, 14:23 Uhr | t-online.de

Abgas-Skandal: Fiat und Jeep sollen bei Dieselmotoren gemogelt haben. Dieselgate: Auch Fiat unter Schummelverdacht. (Quelle: Hersteller)

Dieselgate: Auch Fiat unter Schummelverdacht. (Quelle: Hersteller)

Neues vom Abgas-Skandal - dieses Mal trifft es Fiat. Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) will in Dieselmotoren von Fiat und Jeep erneut unzulässige Abschalteinrichtungen gefunden haben. Das berichtet die "Wirtschaftswoche". 

In einem Schreiben an die EU-Kommission unter dem Betreff "Unregelmäßigkeiten in der Abgasnachbehandlung an Fahrzeugen des Herstellers Fiat-Chrysler-Automobiles (FCA)" schreibt das BMVI, dass der "Nachweis des Einsatzes einer unzulässigen Abschalteinrichtung erbracht" sei.

Fiat-Chrysler: Manipulationen an Dieselmotoren?

Der Brief datiert von Ende August und liegt der "Wirtschaftswoche" vor. Damit beanstandet erstmals eine staatliche Stelle das Verhalten eines Autoherstellers jenseits des Volkswagen-Konzerns als mutmaßlich systematische Manipulation.

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Abgasrückführung und Kat ausgeschaltet

Die Untersuchungen führte das Kraftfahrtbundesamt (KBA) im Auftrag des Ministeriums durch. Konkret kritisiert das Ministerium bei mehreren getesteten Fahrzeugen sowohl eine "Abschaltung der Abgasrückführung" als auch einen speziellen Stickoxid-Katalysator, der nach wenigen Reinigungszyklen abgestellt wird.

"Die Ansicht der italienischen Typgenehmigungsbehörde, die Abschalteinrichtung werde aus Gründen des Motorschutzes verwendet, kann Deutschland nicht teilen", heißt es in dem Brief.

Mit dem Fiat 500X fing es an

Einen ersten Verdacht hatte das KBA bereits im Mai bei einem Fiat 500X geäußert. Daraufhin hat das KBA "eigene Untersuchungen an weiteren vier FCA-Fahrzeugen durchgeführt", heißt es in dem Papier, das auch an das italienische Verkehrsministerium verschickt wurde.

Dazu zählen zwei weitere Fiat 500X, ein Lastenwagen Fiat Doblo und der Geländewagen Jeep Renegade. "Die Ergebnisse dieser Untersuchungen zeigen deutlich, dass bei allen überprüften Fahrzeugen ein qualitativ ähnliches Verhalten im Anstieg von NOx-Emissionen (…) vorliegt." Die Stickoxid-Werte steigen "stark auf das 9- bis 15-fache des Grenzwerts", heißt es weiter.

Fiat streitet Vorwürfe ab

Fiat wollte die Vorwürfe des BMVI auf Anfrage der "Wirtschaftswoche" nicht näher kommentieren, bekräftigte aber, dass die erwähnten FCA-Fahrzeuge "die anwendbaren Emissionsanforderungen erfüllen". Zudem habe das italienische Verkehrsministerium "bereits öffentlich erklärt, dass der Fiat 500X die anwendbaren gesetzlichen Grenzwerte einhält".

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