Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Aktuelles >

ADAC: Tempo 30 innerorts verbessert Luftqualität nicht

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

ADAC  

Tempo 30 verbessert Luftqualität nicht

04.10.2016, 17:15 Uhr | Auto-Reporter.Net

ADAC: Tempo 30 innerorts verbessert Luftqualität nicht. ADAC: Tempo 30 verbessert nicht die Luftqualität. (Quelle: imago/Ralph Peters)

ADAC: Tempo 30 verbessert nicht die Luftqualität. (Quelle: Ralph Peters/imago)

Tempo 30 in den Städten bringt nichts - zumindest nicht für die Luftreinheit. Das hat der ADAC in einer neuen Untersuchung festgestellt.

Eine Verringerung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit in Innenstädten von 50 auf 30 km/h führt nicht zu einer Senkung des Schadstoffausstoßes von Autos: Weder bei den NOx-Emissionen noch beim CO2-Ausstoß gehen die Werte aufgrund verringerter Geschwindigkeit zurück.

ADAC: Tempo 30 bringt keine bessere Luft

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des ADAC. Die Einführung eines generellen Tempolimits von 30 km/h in Innenstädten ist aus Sicht des Mobilitätsclubs folglich nicht geeignet, die Luftqualität der Städte dauerhaft zu verbessern.

Im Rahmen der Studie wurde der Schadstoffausstoß verschiedener Pkw gemessen. Die Testfahrten zeigten, dass auch Diesel-Fahrzeuge niedrige NOx-Emissionen erreichen können, sofern moderne Technologien verbaut sind.

Autoclub nennt Alternativen

Der Druck auf besonders belastete Städte, die geltenden Schadstoffgrenzwerte einzuhalten, wird immer größer. Gegen viele Städte laufen Klagen, gegen Deutschland steht ein EU-Vertragsverletzungsverfahren im Raum. Die Möglichkeiten zur Luftreinhaltung in Innenstädten sind nach Ansicht des ADAC jedoch noch nicht ausgeschöpft.

Eine sinnvolle Maßnahme sieht der Club in der Einrichtung von grünen Wellen und intelligenten Verkehrsleitsystemen. Schon 2013 hat der ADAC in einer mit der TU München durchgeführten Studie herausgefunden, dass sich Stickoxid-Emissionen (NOx) des Straßenverkehrs durch Verkehrsverflüssigung um mehr als 30 Prozent verringern lassen.

Moderne Technik soll Motoren sauberer machen

Gefragt sind dabei in erster Linie die Autohersteller. Ziel sollte es sein, den Schadstoffausstoß bereits "an der Quelle" zu minimieren - entsprechende Techniken sind auch für Dieselmotoren verfügbar. Durch den Einsatz moderner Abgastechnologie und die Nutzung alternativer Antriebstechniken wäre nach Ansicht von Fachleuten eine Reduzierung der Stickoxide um bis zu 90 Prozent erreichbar.

"Blaue Plakette" nicht sinnvoll

Eine weitere Verschärfung der Umweltzonen-Regelung hält der ADAC vor diesem Hintergrund für wenig zielführend. ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker: "Es war richtig, dass das Bundesumweltministerium die Einführung der sogenannten blauen Plakette auf Eis gelegt hat. Strafen und Restriktionen sind nur selten der richtige Ansatz. Stattdessen könnte sich die Politik stärker mit vorhandenen, intelligenten Möglichkeiten beschäftigen, damit wir alle in Zukunft bessere Luft in unseren Städten einatmen können." 

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal