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VW-Rückrufaktion für 870.000 Passat und Audi

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VW-Rückrufaktion für 870.000 Passat und Audi

28.04.2004, 14:56 Uhr | T-Online/dpa

Auch betroffen: VW Passat (Foto: dpa)Auch betroffen: VW Passat (Foto: dpa)Volkswagen hat weltweit 870.000 Autos der Marken VW und Audi wegen möglicher Beschädigungen an den Gummibälgen der Vorderachsen zurückgerufen. In Deutschland seien davon rund 410.000 Fahrzeuge betroffen, teilte das Unternehmen am Mittwoch, dem 28. April mit. Den Haltern wird eine kostenlose Überprüfung angeboten.

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Ausfall der Traglenker möglich
Vierlenker-Voderachse des Passat (Foto: VW)Vierlenker-Voderachse des Passat (Foto: VW)Die Beschädigungen könnten vorwiegend bei Fahrzeugen mit hoher Kilometerleistung zu vorzeitigem Verschleiß und in Einzelfällen zum Ausfall der Traglenker führen. Betroffen seien Passat-Modelle der Baujahre 1996 bis 1999, Audi A4 und A8 der Baujahre 1994 bis 1999 und Audi A6 der Baujahre 1997 bis 1999.

Alle werden angeschrieben
Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden vom Werk angeschrieben, sagte Audi-Sprecher Axel Catton gegenüber T-Online. Wer den Mangel jedoch schon auf eigene Rechnung beheben ließ, kann nicht automatisch auf eine Kostenerstattung des Herstellers rechnen: Das werde von Fall zu Fall entschieden, so Catton. Auf den Austausch der defekten Gummis sollte jedoch keinesfalls verzichtet werden. Im schlimmsten Fall nämlich - so der Audi-Sprecher - könne bei völligem Verschleiß das Rad einfach wegknicken.

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Aktion kostet bis zu 2,6 Millionen
Volkswagen rechnet im Zusammenhang mit der Rückrufaktion mit vergleichsweise niedrigen Kosten. Selbst bei konservativer Schätzung müsse voraussichtlich nur bei maximal ein Prozent dieser Wagen das schadhafte Teil ausgetauscht werden, sagte ein VW-Sprecher. Die Kosten pro Stück seien mit rund 300 Euro zu veranschlagen, was eine Summe von 2,6 Millionen Euro ergeben würde.

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