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Auto fahren ohne Rückenschmerzen

28.04.2011, 11:12 Uhr | sw (CF)/ses

Auto fahren ohne Rückenschmerzen. Mit der richtigen Sitzposition im Auto schmerzfrei ans Ziel (Foto: dpa)

Mit der richtigen Sitzposition im Auto schmerzfrei ans Ziel (Foto: dpa)

Sommerzeit ist Reisezeit. Wenn Sie vorhaben, mit dem Auto ans Urlaubsziel zu gelangen, sollten Sie ein besonderes Augenmerk auf Ihre Sitzposition legen. Lange Autofahrten belasten die Wirbelsäule enorm - beugen Sie daher Rückenschmerzen vor, indem sie auf eine gute Ergonomie Ihrer Autositze achten. Zudem helfen ein paar nützliche Tipps, Muskelverspannungen und Krämpfe zu vermeiden.

Was zeichnet einen guten Autositz aus?

Ein guter Autositz muss bequem sein und ein Fahren ohne Rückenschmerzen ermöglichen. Das ist eine besonders schwere Herausforderung, denn eigentlich handelt es sich hierbei um gegensätzliche Ziele: Ein weicher Sitz, der womöglich sehr stark nachgibt, stabilisiert die Wirbelsäule nicht ausreichend und lässt Sie im wahrsten Sinne des Wortes „durchhängen“. Die Folge sind Haltungsschäden und Rückenprobleme. "Bereits nach 30 Minuten Fahrt ermüdet die Rückenmuskulatur und es entsteht der bekanntlich ungesunde Rundrücken", sagt Experte Dr. Holger Unger von der TU Chemnitz. Wer in einer solchen Haltung drei bis vier Stunden auf der Autobahn verbracht hat, wird am Abend nicht selten von starken Rückenschmerzen heimgesucht. Doch Ergonomie im Auto geht noch viel weiter: Neben dem Autositz müssen sämtliche Instrumente wie Lenkrad oder Spiegel sowie die Kopfstütze richtig eingestellt sein. (Gesundheit im Auto: Sitz und Lüftung sind wichtig)

Rückenschonende Haltung vor allem für Fahrer wichtig

Eine gute, rückenfreundliche Sitzposition muss vor allem am Fahrersitz gewährleistet werden, denn schließlich steuert die Person das Fahrzeug und darf in ihrer Konzentration nicht gestört werden. Autositze mit möglichst großer Sitzfläche sind dabei vorzuziehen, vor allem wenn der Fahrer überdurchschnittlich groß ist. Die Rückenlehne sollte stets bis zu den Schultern reichen und eine leichte S-Form aufweisen. Seitliche Wangen an Sitzfläche und Lehne stabilisieren den Körper nochmals gesondert. Wie auch beim Bett oder Sofa gilt es ein gutes Mittelmaß zwischen "gemütlich weich" und "stabil" zu finden. Zudem sollten die Sitze auf vielfältige Weise "individuell einstellbar sein, um eine optimale Druckverteilung zu gewährleisten", sagt Prof. Dr. Heiner Bubb, Inhaber des Lehrstuhls für Ergonomie an der Technischen Universität München, in einem Bericht der "Mittelbayerischen Zeitung". Drei Merkmale sind für den Wissenschaftler wesentlich: die Sitzhöhe, der Sitzabstand zu den Pedalen und die Neigung der Sitzflächen und -lehnen.

Die richtige Sitzposition ist die halbe Miete

Stellen Sie die Rückenlehne so ein, dass der Winkel zur Sitzfläche etwa 110 Grad beträgt. Gleichzeitig wählen Sie den Abstand zu den Pedalen so, dass die Beine beim Fahren leicht angewinkelt verharren. Dasselbe gilt für das Lenkrad: Keinesfalls sollten die Arme beim Greifen nach dem Steuer voll durchgestreckt sein.

Tipps für eine entspannte Autofahrt

Als Fahrer sollten Sie darauf achten, dass Sie gerade im Auto sitzen, den Brustkorb rausstrecken und versuchen das Lenkrad während der Fahrt mit geraden Armen zu fassen. Wie die Initiative "Stark gegen Schmerz" rät, sollten besonders ältere Menschen und Menschen mit Rückenproblemen gezielt ein Auto mit ergonomisch geformten Sitzen (S-Form) kaufen. Diese Sitze stützen insbesondere den Lendenwirbelbereich und schonen so Ihre Bandscheiben.

Bewegung als Regeneration

Ändern Sie während der Fahrt immer mal wieder Ihre Sitzhaltung und versuchen Sie, Ihre Beine zu lockern. Alle zwei bis drei Stunden sollten Sie einen Parkplatz aufsuchen und sich für zwanzig Minuten entspannen. Führen Sie ein paar gymnastische Übungen durch und bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung. Denn selbst der beste Sitz kann gelenkschonende Bewegungsübungen und körperliche Betätigung nicht ersetzen.

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