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Autobahn im Ausland: Was ist anders?

01.03.2012, 09:23 Uhr | ac (CF)

Jedes Jahr fährt eine große Zahl der Deutschen mit dem Auto auf die Autobahn im Ausland. Die wenigsten Reisenden machen sich dabei Gedanken um die dort herrschenden Vorschriften und überschreiten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit oder vergessen wichtige mitzuführende Ausstattungen. Da sich die Regeln aber von Land zu Land unterscheiden, sollte sich der Urlauber vor jedem Reiseantritt gründlich informieren. Hier sind einige nützliche Tipps für die Fahrt in die Ferien.

Tempolimit im nahen Ausland

Im Gegensatz zu Deutschland gelten auf der Autobahn im Ausland meist stärker begrenzte Geschwindigkeiten. Wer seinen Urlaub in Österreich, Italien und Frankreich plant, kann sich auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h einstellen. In Dänemark, Schweden, Tschechien und der Slowakischen Republik dürfen sogar nur maximal 110 km/h gefahren werden. In anderen, näher gelegenen Urlaubsländern wie Belgien, Ungarn, Spanien oder der Schweiz, gelten Begrenzungen von 120 km/h.

Autobahn im Ausland: Sonderregeln

Vor allem Fahranfänger, die ihren Führerschein noch keine zwei Jahre besitzen, müssen im Urlaub in Frankreich auf 110 km/h als Höchstgeschwindigkeit achten. Russland, Litauen sowie die Ukraine drosseln die Führerscheinneulinge sogar auf 70 Kilometer/h herunter. In Frankreich gibt es bei nasser Fahrbahn zudem die Vorschrift, das Tempolimit um 20 km/h zusätzlich zu verringern. Im Österreichurlaub dürfen die Autofahrer zwischen zehn Uhr abends und fünf Uhr morgens nur 110 km/h fahren, dies gilt allerdings nicht für die A1 Salzburg – Wien und A2 Wien – Villach. Wer das Tempolimit auf der Autobahn im Ausland missachtet, muss mit hohen Bußgeldstrafen rechnen. In der Schweiz beginnen diese beispielsweise ab 120€, die Höhe variiert jedoch von Land zu Land. Auch beim Abschleppen von Fahrzeugen gibt es einige wichtige Regeln, die zu beachten sind. Zwar ist beim abschleppenden Fahrzeug in Österreich Abblendlicht auch am Tag vorgeschrieben, das Pannenauto darf seinen Warnblinker aber nicht einschalten. In Italien dürfen Pkws sogar nur von professionellen Abschleppfirmen gezogen werden.   

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