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Radarfalle: Werden Blitzerwarner bald erlaubt?

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Werden Blitzerwarner bald erlaubt?

19.09.2012, 11:18 Uhr | AFP

Radarfalle: Werden Blitzerwarner bald erlaubt?. Geräte, die Blitzer ankündigen, sollen bald erlaubt werden. (Quelle: dpa)

Geräte, die Blitzer ankündigen, sollen bald erlaubt werden. (Quelle: dpa)

In anderen Ländern gibt es sie seit Jahrzehnten: Geräte, die Autofahrern anzeigen, wo sich Blitzer verstecken. Nun will Schwarz-Gelb das Verbot in Deutschland kippen. Die Polizeigewerkschaft kritisiert die Pläne.

Radarfalle: Warnung davor bald erlaubt?

Die Verkehrspolitiker von Union und FDP wollen laut "Saarbrücker Zeitung" das Verbot von Blitzerwarnern teilweise kippen. Navigationssysteme oder Handy-Apps sollen also künftig verraten dürfen, wo Autofahrer mit einem Blitzer rechnen müssen.

Methode in Deutschland bislang verboten

Bislang ist dies in Deutschland verboten. Einen entsprechenden Antrag wolle die Union jetzt in den Bundestag einbringen.

"Zwischen Verkehrssicherheit und Abzocke eine Grenze ziehen"

Der Verkehrsexperte der Fraktion, Thomas Jarzombek (CDU), sagte der Zeitung: "Wir wollen zwischen Verkehrssicherheit und Abzocke eine Grenze ziehen." Sogenannte Starenkästen - Boxen mit Blitzautomaten - seien an Unfallschwerpunkten installiert. "Da ist es sinnvoll, wenn möglichst viele Menschen, auch Ortsunkundige, auf diese Gefahrenstelle hingewiesen werden."

Verbot von Warnern "nicht mehr zeitgemäß"

FDP-Experte Oliver Luksic betonte, "das strikte Verbot von Radarwarnern in Navigationsgeräten ist nicht mehr zeitgemäß." Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) müsse bei der Flensburg-Punktereform die Regelung "auf den Prüfstand stellen." Laut Zeitung soll dafür die Straßenverkehrsordnung geändert werden.

Polizei gegen Blitzerwarner

Bei der Gewerkschaft der Polizei sorgt der Plan für Kritik. Es werde immer Unfallschwerpunkte geben, an denen geblitzt werden müsse, "und die sollten aus meiner Sicht auch nicht angekündigt werden", sagte der Vorsitzende Bernhard Witthaut. Außerdem seien Radarkontrollen bei Anwohnern sowieso bekannt, wenn sie oft auf der gleichen Strecke unterwegs seien.

Blitzerwarner: Bußgeld und Punkte

Autofahrer dürfen Blitzerwarner im Navi bisher nicht nutzen - sie schalten diese Funktion daher nach dem Kauf des Geräts besser dauerhaft ab. Das rät der ADAC-Verkehrsrechtsexperte Markus Schäpe. Wer mit einem betriebsbereiten oder aktivierten Blitzerwarner im Wagen erwischt wird, muss mit 75 Euro Bußgeld und vier Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei rechnen.

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