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Bei Medikamenten am Steuer ist Vorsicht geboten

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Bei Medikamenten am Steuer ist Vorsicht geboten

28.02.2014, 12:40 Uhr | tw (CF)

Medikamente am Steuer sind eine Gefahr, denn sie machen den Fahrer schnell verkehrsuntüchtig. Vorsicht ist also geboten, und Sie sollten genau prüfen, ob Ihre Medikamente eventuell die Fähigkeiten zum Führen eines Autos einschränken.

Medikamente am Steuer:Vorsicht bei Aufputschmitteln

Leistungssteigernde Medikamente am Steuer führen oft dazu, dass der Fahrer nicht mehr verkehrstüchtig ist. Trotzdem werden immer häufiger aufputschende Medikamente am Steuer konsumiert.

Rund zwei Millionen Bundesbürger putschen sich zumindest gelegentlich auf, um den Alltag und den damit verbundenen Stress zu bewältigen. Wenn Sie nicht riskieren wollen, Ihren Führerschein zu verlieren, dann fahren Sie besser nicht, wenn Sie entsprechende Medikamente einnehmen.

Vorsicht ist aber auch bei rezeptfreien Medikamenten wie Schmerz- oder Grippemitteln angebracht. Auch sie können schnell die Verkehrstüchtigkeit einschränken, vor allem wenn sie in Kombination mit Alkohol oder anderen Mitteln eingenommen werden. Im Zweifelsfall sollten der Arzt oder Apotheker befragt werden, ob Sie die Medikamente am Steuer einnehmen dürfen, und ob Sie verkehrstüchtig bleibt. Wer sich nach der Einnahme von Präparaten nicht wohl fühlt, lässt das Auto lieber stehen.

Vorsicht bei Schlafmitteln

Auch Medikamente, die der Arzt verschreibt, können die Fahrtüchtigkeit einschränken. Bei vielen Schlafmitteln ist dies zum Beispiel der Fall. Wenn solche Mittel über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, hält die Wirkung eine unvorhersehbar lange Zeit an. Hier ist äußerste Vorsicht geboten, denn Verkehrstüchtigkeit ist definitiv nicht mehr geboten.

Fahren ist nicht bei allen Medikamenten verboten

Der Gesetzgeber verbietet Medikamente am Steuer nicht grundsätzlich. Bestimmte Mittel kann der Autofahrer einnehmen, darf aber nur fahren, wenn er sich sicher fühlt. Dies liegt dann in seiner eigenen Verantwortung. Sollte dem Kraftfahrer bei einem Unfall aber nachgewiesen werden, dass er Medikamente eingenommen hat, kann sich das auf seinen Versicherungsschutz negativ auswirken. Auf jeden Fall ist Vorsicht angesagt, denn man ist recht schnell nicht mehr verkehrstüchtig.

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