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Lego-Auto: Vom Teppich auf den Asphalt

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Lego-Auto  

Vom Teppich auf den Asphalt

20.12.2013, 11:29 Uhr | Holger Holzer, SP-X

Lego-Auto: Vom Teppich auf den Asphalt. Lego-Auto: Vom Teppich auf den Asphalt (Quelle: Hersteller)

Lego-Auto: Vom Teppich auf den Asphalt (Quelle: Hersteller)

Lego-Bausteine sind seit mehr als 80 Jahren in fast jedem Kinderzimmer zu finden. Doch nun haben zwei Bastler ein Vehikel aus dem dänischen Baukasten-System zusammengebaut, das zwei echte Sitzplätze bietet und aus eigener Kraft angetrieben wird.

Lego-Auto mit emissionsfreiem Druckluftmotor

Ein Auto aus innovativem Leichtbau-Kunststoff, konstruiert auf Basis eines modularen Baukastens und angetrieben von einem emissionsfreien Druckluftmotor - was wie der Traum eines jeden Automobilingenieurs klingt, haben zwei Tüftler nun mit kleinem Geld auf die Straße gebracht. Das Besondere dabei: Fahrzeug und Motor sind fast komplett aus Lego-Steinchen gebaut.

Rund eine halbe Million Lego-Steine verbaut

Insgesamt rund eine halbe Million der kleinen Kunststoffquader haben der Australier Steve Sammartino und der Rumäne Raul Oida für ihren lebensgroßen gelben Hot Rod benötigt.

Lego-Auto: Vier Sternmotoren mit 256 Zylindern

Angetrieben wird der offene Zweisitzer von einem Druckluftmotor, der ebenfalls aus Legosteinen gebaut ist. Im Einzelnen besteht er aus vier hintereinandergeschalteten Sternmotoren, in denen insgesamt 256 Kolben den Druck aus komprimierter Luft in Bewegungsenergie umwandeln.

Als Treibstoff dient dem Legomobil Druckluft

Der gasförmige Treibstoff findet in einem Hochdruckbehälter Platz, der zu den wenigen nicht aus Lego gefertigten Teilen gehört. Auch die Räder und einige tragende Fahrwerksteile sind nicht aus dem Spielzeug zusammengesetzt.

Tempo 30 ist die Höchstgeschwindigkeit

Fahren kann der Lego-Hot-Rod, wie ein Video der Tüftler belegt, allerdings sind maximal nur 20 bis 30 km/h möglich. Zur fraglos begrenzten Reichweite machen die Erfinder keine Angaben.

Lego-Auto: 40 Investoren über das Internet gefunden

Das Geld für das spleenige Projekt haben sie übrigens per Crowdfunding im Internet gesammelt. Immerhin rund 40 Australier waren bereit, 500 bis 1000 Dollar zu investieren.

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