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ADAC weist Pannenhilfe-Vorwürfe zurück

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Neue Vorwürfe gegen den ADAC  

Werden bestimmte Kunden bei Pannen bevorzugt?

23.04.2014, 11:13 Uhr | AFP, t-online.de, dpa

ADAC weist Pannenhilfe-Vorwürfe zurück. "Gelbe Engel" des ADAC während des Einsatzes (Quelle: dpa)

"Gelbe Engel" des ADAC während des Einsatzes (Quelle: dpa)

Misst der ADAC mit zweierlei Maß? Der Automobilclub wehrt sich gegen den Vorwurf, seine eigenen Mitglieder bei der Pannenhilfe zu benachteiligen. Er reagierte damit auf einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung", wonach liegengebliebene Kunden großer Autohersteller bevorzugt würden.

Der ADAC hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Auf Anfrage von T-Online.de erklärte ein ADAC-Sprecher: "Alle Pannenfälle werden nach Eingang bearbeitet". Ausnahmen seien nur "Pannenfälle, in denen eine Verkehrs- oder Gesundheitsgefährdung vorliegt beziehungsweise wenn Mütter allein mit ihren Kindern im Auto festsitzen, diese werden vorrangig behandelt".

Mehrere ADAC-Insider hatten gegenüber der "Süddeutschen" berichtet, dass die "Gelben Engel" häufig zunächst den Autofahrern helfen, die über die Hersteller ihrer Fahrzeuge und eine Mobilitätsgarantie extra versichert seien. ADAC-Mitglieder würden demnach den Kürzeren ziehen.

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"ADAC-Mitglieder mussten warten"

"Normale oder ADAC-Plus-Mitglieder mussten warten, wenn wir gleichzeitig Assistance-Kunden mit derselben Dringlichkeit reinbekamen", zitiert die "Süddeutsche" einen Insider.

Mehrere Autokonzerne haben den ADAC mit solchen so genannten "Assistance-Leistungen" beauftragt. Autofahrer, die eine Panne haben, wenden sich mit einer Mobilitätsgarantie an ihren Hersteller. Der leitet dann den Anruf an den ADAC weiter. Die Konsequenz wäre, dass Kunden ohne Mobilitätsgarantie und "Assistance-Paket" bei Pannen länger warten müssten.

"Kunden zweiter Klasse"

"Das würde den Verein entlarven als Organisation, die knallhart Profitinteressen verfolgt. Die Mitglieder werden gezählt und als Druckmittel eingesetzt, als Kunden wären sie dann aber offenbar nur Kunden zweiter Klasse", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" den Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer.

2012 leistete der Club in mehr als 4,1 Millionen Fällen Pannenhilfe. Im Schnitt müsse ein Fahrer 45 Minuten auf einen Pannenhelfer warten.

Der ADAC steht seit Jahresbeginn wegen immer neuer Vorwürfe in der Kritik. Nachdem Manipulationen beim Autopreis "Gelber Engel" bekannt geworden waren, sorgte unter anderem die Nutzung von vereinseigenen Rettungshubschraubern für Dienstreisen des Präsidiums für negative Schlagzeilen.

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