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Softwarefehler  

Googles Auto-Software verursacht erstmals Unfall

01.03.2016, 18:03 Uhr | dpa, t-online.de

Googles Auto-Software verursacht erstmals Unfall. Selbstfahrendes Auto von Google. (Quelle: dpa/Archivbild)

Selbstfahrendes Auto von Google. (Quelle: Archivbild/dpa)

Ein selbstfahrendes Elektroauto aus Googles Roboter-Flotte ist mit einem Bus kollidiert, vermeldete der Technik-Gigant. Schuld war ein forscher Spurwechsel – und ein fataler Softwarefehler. 

Die Software eines selbstfahrenden Autos von Google hat erstmals einen Unfall verursacht. Der Roboterwagen wollte bei einer Probefahrt in der Stadt Mountain View die Spur wechseln, um ein Hindernis zu umfahren, erklärte Google in dem jetzt veröffentlichten Unfallbericht (PDF). Das Google-Auto ließ dabei zunächst mehrere Fahrzeuge durch und fuhr dann los, während sich ein Bus annäherte. Bei dem Zusammenstoß mit geringer Geschwindigkeit gab es einen Blechschaden, niemand wurde verletzt.

"In diesem Fall tragen wir eindeutig eine gewisse Verantwortung, denn es hätte keinen Zusammenstoß gegeben, wenn sich unser Auto nicht bewegt hätte", erklärte Google. Die Software sei nach dem Unfall angepasst worden: Die Autos würden sich nun stärker darauf einstellen, dass es weniger wahrscheinlicher sei, dass Busse und andere große Fahrzeuge sie durchlassen würden.

Erster Auto-Unfall durch Softwarefehler

Die selbstfahrenden Autos mit Google-Software sind in mehr als sechs Jahren über zwei Millionen Kilometer gefahren und waren dabei in gut ein Dutzend kleinere Unfälle verwickelt, während die Software die Kontrolle hatte. Meist wurden sie von anderen Autos mit Menschen am Steuer von hinten angefahren.

Fälle, in denen ein Fehler der Software den Unfall verursachte, wurden laut Google bisher nicht bekannt. Zugleich greifen auch die am Steuer sitzenden Mitarbeiter immer wieder ein, wenn sie den Eindruck haben, dass die Software überfordert sei.

Google feilt an der Fahrgeschwindigkeit

In der Vergangenheit wurde von Auto-Kennern immer wieder bemängelt, die Google-Autos seien zu vorsichtig unterwegs und behinderten damit zum Teil den Verkehr. Eines davon wurde schon von der Polizei herausgewunken, weil es zu langsam unterwegs war. Offenbar versucht Google jetzt, die Algorithmen so anzupassen, dass die Autos sich flüssiger in den Verkehr einordnen und auch annehmen, dass andere Fahrer für sie abbremsen werden.

Es sei wichtig, dass die selbstfahrenden Autos nicht nur den Verkehrsregeln folgten, "sondern auch dem Geist der Straße", erklärte Google. Der Konzern bringt den Fahrzeugen seit einigen Wochen auch bei, mehr auf der rechten statt auf der mittleren Spur zu fahren.

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