Sie sind hier: Home > Auto > Recht & Verkehr >

Kommentar zum Busunglück: Die Tragödie war vermeidbar

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Kommentar zum Busunglück  

Warum sind Notbremsassistenten teilweise abschaltbar?

03.07.2017, 17:26 Uhr | Jan Schmidt, t-online.de

Kommentar zum Busunglück: Die Tragödie war vermeidbar. Bei dem schweren Busunfall auf der Autobahn 9 in Oberfranken sind nach Erkenntnissen der Polizei vermutlich 18 Menschen ums Leben gekommen.  (Quelle: dpa/Nicolas Armer)

Bei dem schweren Busunfall auf der Autobahn 9 in Oberfranken sind nach Erkenntnissen der Polizei vermutlich 18 Menschen ums Leben gekommen. (Quelle: Nicolas Armer/dpa)

Auf der Autobahn 9 in Bayern ist es zu einer schrecklichen Tragödie gekommen. 18 Menschen kamen bei einem Busunglück ums Leben, weitere wurden teils schwer verletzt. Das Unglück hätte verhindert werden können.

Ein Kommentar von Jan Schmidt

Medienberichten zufolge ist der Bus am Ende eines Staus auf einen Lkw aufgefahren und danach in Flammen aufgegangen. Trauer und Anteilnahme könnten kaum größer sein. Doch die Trägödie hätte vermieden werden können. Jedenfalls ist die entsprechende Technik gegen Auffahrunfälle seit Jahren verfügbar.

Die Rede ist vom Notbremsassistenten (AEBS). Dieser ist bei Neufahrzeugen seit knapp zwei Jahren Pflicht, allerdings lässt er sich zum Teil abschalten. Menschliches Versagen – beispielsweise durch Ablenkung oder Ermüdung – müsste aus technischer Sicht nicht länger zu Auffahrunfällen führen.

Radartechnik scannt zu jedem Zeitpunkt

Der Notbremsassistent, dessen Radaraugen 200 Meter nach vorn blicken, warnt bei drohender Kollision und bremst auch vollautomatisch, wenn der Fahrer nicht reagiert. Ein verbessertes System, das bei auftauchenden stehenden Hindernissen (wie ein Stauende) früher reagiert, ist ebenfalls ausgereift.

Wenn alle Fahrzeuge solch eine Technik an Bord hätten, dann wären viele Auffahrunfälle vermeidbar und in jedem Fall wären die Folgen durch eine automatisierte Notbremsung weniger dramatisch.

Jetzt ist die Politik gefragt

Wie viele Unfälle mit Toten und Verletzten müssen noch geschehen, bis die bereits entwickelte Sicherheitstechnik flächendeckend und ohne Ausnahmen Anwendung findet? Hier muss die Politik eingreifen und entsprechende Regelungen treffen. Nur so ließen sich schon heute Tragödien wie jetzt in Bayern vermeiden.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Gebrauchtwagensuche

Shopping
Shopping
50,- € "Wohnachtsgeld"* oder Gratisversand* für Sie
exklusiv im Onlineshop auf Höffner.de
Shopping
Das ideale Geschenk – NIVEA Eau de Toilette
bis 18.12.versandkostenfrei bestellen auf NIVEA.de
Shopping
Die neuen Teufel Sound-Superhelden zu Top-Preisen
Heimkino, Portable, Kopfhörer und mehr
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Auto > Recht & Verkehr

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017