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Unfall im Ausland: Was muss beachtet werden?

01.03.2012, 09:31 Uhr | ek (CF)

Ein Unfall im Ausland ist immer sehr ärgerlich, schließlich hat man sich lange auf die Reise gefreut. Um weiteren Ärger und hohe Kosten zu vermeiden, sollte bei einem Unfall im Ausland einiges beachtet werden.

Unfall im Ausland: Was bei einem Schaden zu beachten ist

Mit einem Mietwagen ist man im Urlaub mobil, doch wer einen Unfall im Ausland hat, muss mit Zeitaufwand und Kosten rechnen, wenn man nicht korrekt versichert ist. Zumindest in der EU kann von einer vereinfachten Schadensregulierung profitiert werden. Für die Regulierung steht Autofahrern eine gewisse Frist zur Verfügung, sodass der Urlaub meist in Ruhe zu Ende gebracht werden kann. Die Abwicklung in der Muttersprache erleichtert das Vorgehen zusätzlich. Zu beachten ist hier allerdings der unterschiedliche Schadensersatz, der je nach Land verschieden geregelt ist. (Besondere Vorschriften im Ausland: Tipps für Autofahrer)

Unfall im Ausland: Versicherung ist wichtig

Bereits vor dem Urlaub sollte eine passende Auslandsversicherung abgeschlossen werden, die im Falle von Schäden einspringt. Nur so kann der Urlaub auch bei einem Unfall weiter genossen werden. Ist ein Unfall passiert, sollte man folgende Vorgehensweise beachten. Am besten ruft man zunächst beim Zentralruf der Autoversicherer an. Dieser teilt dann die Kontaktdaten des zuständigen Schadenregulierungsbeauftragten des jeweiligen Landes mit, der sich um die weitere Abwicklung kümmert.

Wichtig ist, vorsichtshalber immer die "Grüne Karte" dabei zu haben. Bei der Abwicklung kann auch der europäische Unfallbericht helfen, der zur Unfallprotokollierung genutzt werden kann und in mehreren Sprachen verfügbar ist.

Grundlegend: Es gilt immer das Recht des Landes, in dem der Unfall passiert ist. Entschädigungen fallen meist deutlich geringer aus, als in Deutschland. Dies kann aber mit der entsprechenden Versicherung aufgefangen werden. Die Bearbeitungszeit durch den Regulierungsbeauftragten sollte drei Monate nicht überschreiten. Dauert es länger, können Geschädigte auch die nationale Entschädigungsstelle einschalten, die dann die Abwicklung unterstützt. Der Verein "Verkehrsopferhilfe" übernimmt diese Funktion in Deutschland und ist in Hamburg ansässig.

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