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Auslandsführerschein: Worauf Sie achten sollten

01.03.2012, 09:31 Uhr | kg (CF)

Ein Führerschein kostet in der Regel viel Geld. Aus diesem Grund möchten auch viele gerne sparen und einen günstigen Auslandsführerschein machen. Doch nicht jede Fahrerlaubnis aus dem Ausland erhält auch in Deutschland die nötige Anerkennung. Im schlimmsten Fall macht man sich mit einer Fahrerlaubnis aus dem Ausland sogar strafbar. Wenn man erwischt wird, wird der Schein eingezogen und ein Bußgeld wird fällig.

Auslandsführerschein: schwierige Anerkennung der Fahrerlaubnis 

Um im Ausland einen Führerschein zu machen, ist es notwendig, einen angemeldeten Wohnsitz vorzuweisen. Einige Agenturen richten gegen eine Gebühr auch Scheinadressen ein, damit der Führerscheinerwerb möglich wird, und nur in den seltensten Fällen wird das von den ansässigen Behörden auch überprüft. Wenn der alte Führerschein wegen Alkohol oder Drogen am Steuer entzogen wurde, ist in Deutschland eine MPU bzw. der Idiotentest notwendig. Möchte man diesen umgehen, bleibt nur noch der Weg zum Auslandsführerschein. Dieser ist meist in relativ kurzer Zeit zu erwerben.

Normalerweise ist es auch völlig legal, einen Führerschein im Ausland zu machen. Ein neues Gesetz verbietet dies seit 2009 jedoch für alle diejenigen, die den Führerschein aus diesen Gründen verloren haben. Seitdem werden alle EU-Führerscheine nicht akzeptiert, wenn der Fahrer noch eine MPU-Auflage zu erfüllen hat. Das wird den Betroffenen im Ausland jedoch meist verschwiegen, und bei der nächsten Kontrolle kommt dann das böse Erwachen. (Parkscheibe: Das sollten Sie beachten)

Auslandsführerschein: Folgen der fehlenden Anerkennung

Wenn man mit einem ausländischen Führerschein erwischt wird, obwohl noch ein Eintrag im Verkehrsregister bezüglich MPU vorliegt, muss damit rechnen, dass der Schein sofort eingezogen und auch ein strafrechtliches Verfahren eingeleitet wird. Dies ist umso ärgerlicher, wenn man den Schein gerade teuer im Ausland erworben hat.

Wichtig: Wer mit einem ungültigen Führerschein fährt, hat im Falle eines Unfalles keinen Versicherungsschutz, was teuer werden kann. Es wird angenommen, dass bis zu 20.000 Menschen illegal mit EU-Führerscheinen auf Deutschlands Straßen unterwegs sind. (Führerscheinreform 2013: Das ändert sich beim neuen EU-Führerschein)

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