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Unfallkosten von der Steuer absetzen

02.07.2012, 14:36 Uhr | ks (CF)

Schäden an einem Auto können schnell teuer werden. Bei Unfallkosten greift jedoch nicht nur die Versicherung – unter bestimmten Umständen können Sie die Kosten sogar beim Finanzamt geltend machen und von der Steuer absetzen.

Kriterien für das Absetzen von der Steuer

Es ist naheliegend, dass Sie sich bei einem Autounfall zunächst direkt an Ihre eigene oder die Versicherung der anderen Unfallpartei wenden, denn hier erhalten Sie finanzielle Unterstützung, was die Unfallkosten angeht. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) weist Autofahrer aber auch darauf hin, dass sie Schäden an ihrem Auto in der Steuererklärung erwähnen sollten, da diese gewissermaßen als Werbungskosten geltend gemacht werden können. Diese Möglichkeit bietet sich Ihnen aber nur in bestimmten Fällen: Der Unfall muss auf dem Weg zur Arbeit oder während einer beruflichen Fahrt geschehen. Daneben können Sie beim Finanzamt um Unterstützung bitten, wenn der Unfall bei einer Familienheimfahrt im Rahmen der doppelten Haushaltsführung passiert.

Unfallkosten von der Steuer absetzen. Unfallkosten: Finanzamt trägt zur Kostendeckung bei (Quelle: imago)

Unfallkosten: Finanzamt trägt zur Kostendeckung bei (Quelle: imago)

Wie Sie Unfallkosten beim Finanzamt geltend machen

In Ihrer Steuererklärung sollten Sie die Unfallkosten unter dem Punkt Werbungskosten aufführen. Ähnlich wie die Entfernungspauschale können sich hier die Unfallkosten des eigenen Fahrzeugs sowie die des Unfallgegners steuermindernd auswirken – sofern diese nicht durch die Haftpflicht- oder Kaskoversicherung übernommen wurden. Sie können beim Finanzamt also nur die Selbstbeteiligung absetzen. Diese Regelung umfasst neben den Reparaturkosten auch Ausgaben wie Gutachterkosten, Schadensersatzleistungen sowie Kosten für Anwalt und Gericht.

Sie müssen dem Finanzamt jedoch nachweisen können, dass Sie tatsächlich einen Unfall erlitten haben und dieser auch während einer beruflichen Fahrt geschehen ist. Zu den verpflichtenden Angaben zählt auch die Höhe der Unfallkosten. Fügen Sie Ihrer Steuererklärung daher unbedingt entsprechende Nachweise bei, beispielsweise Fotos, Gutachten von Sachverständigen, den polizeilichen Unfallbericht sowie Rechnungen und Quittungen. Wichtig ist dabei auch, dass deutlich wird, dass Sie beruflich unterwegs waren – hilfreich ist es, wenn Sie eine Bescheinigung vom Arbeitgeber erhalten.

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