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Schweres Vergehen - Alkohol am Steuer

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Schweres Vergehen: Alkohol am Steuer

04.07.2012, 10:22 Uhr | nm (CF)

Alkohol am Steuer ist noch immer eine der häufigsten Ursachen für Verkehrstote in Deutschland – obwohl die Zahl der alkoholbedingten Unfälle im Jahr 2010 einen Tiefstand erreicht hatte. Besonders bei Jugendlichen kommt es immer wieder vor, dass sie betrunken Auto fahren.

Oberste Regel: Niemals betrunken Auto fahren

Schon in der Fahrschule lernt jeder Fahranfänger, dass er keinesfalls betrunken Auto fahren sollte. Dennoch verhallt diese Warnung leider immer wieder ungehört: Im Jahr 2010 war jeder elfte Verkehrstote Opfer eines Alkoholunfalls. Was Alkohol am Steuer angeht, so gilt in Deutschland eine 0,5-Promille-Grenze. Das bedeutet: Sie machen sich im Bereich zwischen 0,3 und 0,5 Promille erst dann strafbar, wenn Anzeichen von Fahrunsicherheit vorliegen oder Sie einen Unfall haben.

Schweres Vergehen - Alkohol am Steuer. Alkohol am Steuer- ein gefährliches Spiel mit dem Feuer (Foto: imago)

Alkohol am Steuer- ein gefährliches Spiel mit dem Feuer (Foto: imago)

Dennoch sollten Sie unbedingt darauf verzichten, sich nach einem oder zwei Bieren oder andere alkoholischen Getränken noch hinter das Lenkrad zu setzen. Laut dem ADAC lassen bereits bei einem Alkoholpegel von 0,2 Promille die Konzentration und das Sehvermögen nach. Gerade junge Autofahrer unter 24 Jahren unterschätzen die Wirkung des Alkohols oder lassen sich nach einer Feier mit Freunden dazu hinreißen, dass sie betrunken Auto fahren. In solchen Fällen sollten Sie lieber einen nüchternen Freund fahren oder das Fahrzeug gleich stehen lassen – und entweder ein Taxi rufen oder den öffentlichen Nahverkehr nutzen. (MPU: So kommen Sie durch den Idiotentest)

Alkohol am Steuer: Mit diesen Strafen müssen Sie rechnen

Werden Sie mit Alkohol am Steuer von der Polizei angehalten, müssen Sie mit hohen Strafen rechnen. Haben Sie zwischen 0,5 und 1,09 Promille Alkohol im Blut, drohen Ihnen bis zu 1.500 Euro Geldbuße, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Je höher der Alkoholpegel, umso härter fällt die Strafe aus – und kann bei mehr als 1,1 Promille zu einem mehrjährigen Führerscheinentzug oder gar zu einer Haftstrafe führen. Ab einem solchen Wert gelten Sie als absolut fahruntüchtig.

Für Fahranfänger, die sich noch in der Probezeit befinden oder das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, gilt seit 2007 ein absolutes Alkoholverbot: Wenn sie dennoch betrunken Auto fahren, müssen Sie mit einer Strafe zwischen 250 und 1.500 Euro rechnen, erhalten mindestens zwei Punkte in Flensburg und müssen an einem Aufbauseminar teilnehmen. Zudem verlängert sich die Probezeit um zwei weitere Jahre. (Wann ist der Führerschein weg?)

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