Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Recht und Verkehr >

Bußgeldverfahren: Was Sie wissen sollten

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bußgeldverfahren: Was Sie wissen sollten

07.07.2011, 15:08 Uhr | kt (CF)

Autofahrer begehen hin und wieder Ordnungswidrigkeiten. Dementsprechend kann es unter Umständen auch zu Bußgeldverfahren kommen. Hier erfahren Sie, was Sie als Autofahrer wissen sollten, wenn Ihnen ein Bußgeldbescheid ins Haus flattert.

Das sollten Sie zum Bußgeldverfahren wissen

Zunächst sollten Sie wissen, dass es bei einem Bußgeldverfahren völlig unerheblich ist, ob Sie die Ordnungswidrigkeit in Deutschland oder im Ausland begangen haben. Zumindest in der EU werden Ordnungswidrigkeiten grenzüberschreitend verfolgt.

Bußgeldverfahren: Was Sie wissen sollten. Bußgeldverfahren: was Sie wissen sollten (Foto: imago)

Bußgeldverfahren: was Sie wissen sollten (Foto: imago)

Eine Ausnahme stellen lediglich Geschwindigkeitsübertretungen dar, da in vielen anderen Ländern das Fahrzeug nur von hinten „geblitzt“ wird, während in Deutschland immer auch eine Aufnahme vom Fahrer des Autos erforderlich ist (Wie teuer werden Strafzettel und Co. im Ausland?).

Die Höhe der Bußgelder ist in einem Katalog festgelegt und nicht vom Einkommen abhängig. Nur bei sehr niedrigen Einkünften – etwa beim Bezug von Sozialhilfe – kann ein Antrag auf eine Ermäßigung der Geldstrafe gestellt werden.

Wie läuft ein Bußgeldverfahren ab?

Bei einem Bußgeldverfahren hat die Behörde drei Monate Zeit, Ihnen den sogenannten Anhörungsbogen zuzuschicken. Sie sind dabei verpflichtet, die personenbezogenen Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten, während es Ihnen freigestellt ist, ob Sie sich zum eigentlichen Tathergang äußern möchten. In der Regel empfiehlt sich dies nur, wenn Sie konkrete Argumente dafür vorbringen können, weshalb der Sachverhalt anders zu bewerten ist.

Möchten Sie Widerspruch einlegen, haben Sie hierfür lediglich 14 Tage Zeit. Innerhalb dieser Frist muss Ihr Schreiben bei der Behörde eingegangen sein (Einspruch gegen den Bußgeldbescheid: Wann lohnt sich das?). Falls ein Hauptverfahren angesetzt wird, sind Sie dazu verpflichtet, persönlich vor Gericht zu erscheinen und können nur beim Vorliegen schwerwiegender Gründe davon befreit werden.

Wenn nachweislich Zweifel an der Richtigkeit der Messwerte bestehen, kann das Gericht einen Gutachter beauftragen. Dies ist jedoch mit erheblichen Kosten verbunden, und daher sollten Sie nur von diesem Recht Gebrauch machen, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, die in diesem Fall einspringt.   

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal