Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Recht und Verkehr >

Unfallflucht - Ein Zettel reicht nicht aus

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Unfallflucht: Ein Zettel reicht nicht aus

01.03.2012, 09:31 Uhr | mp (CF)

Oftmals passiert es, dass viele Menschen eine Unfallflucht begehen, ohne darüber informiert zu sein. Nach einer Kollision wird ein Zettel hinterlassen, auf dem die notwendigen Kontaktdetails stehen. Dies ist laut Gesetzgeber jedoch nicht ausreichend und kann zur Einleitung eines Strafverfahrens führen.

Unbewusste Unfallflucht

Ein Unfall  gehört zu den weniger angenehmen Momenten im Straßenverkehr. Dabei passieren einige Kollisionen, wenn nur ein Verkehrsteilnehmer in seinem Auto sitzt. Besonders beim Ausparken übersehen Sie schnell Mal eine Ecke. Sogar das kurze Berühren der Stoßstange ist laut Gesetz als Unfall zu werten. In diesem Fall gehen viele Bürger davon aus, dass kein großer Aufwand gefahren werden muss. Auf einem Zettel werden der Name und die Adresse notiert. Sobald der Fahrzeughalter zu seinem Auto zurückkehrt, wird er auf das entstandene Problem hingewiesen. Innerhalb der nächsten Schritte können Sie gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Der gesunde Menschenverstand gibt an, dass dieser Weg ein sehr vernünftiger ist. Ohne die Hilfe von dritten Personen wird ein Problem gelöst. Ein wunderbares Beispiel dafür, dass Zwischenmenschlichkeit in Deutschland doch noch funktioniert.

Unfallflucht: Der Zettel reicht eben nicht

In der Praxis sollten Sie die Gesetzeslage nicht unterschätzen. Der ADAC gibt eindeutig an, dass diese Vorgehensweise nicht ausreicht. Sie sollten unbedingt auf den Fahrzeughalter warten, um diesen direkt anzusprechen. Wenn nach einer halben Stunde nichts passiert, muss die örtliche Polizei informiert werden. Diese gibt die genauen Details dann an den Halter weiter. Wenn Sie Pech haben, wird Ihnen bei einem Zettel Fahrerflucht nachgewiesen. Je nach Höhe des Schadens können sich empfindliche Strafen ergeben. Außerdem droht der Entzug der Fahrerlaubnis.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal