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ADR-Bescheinigung - Gute Sache für LKW-Fahrer

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ADR-Bescheinigung: Gute Sache für LKW-Fahrer

02.07.2012, 13:29 Uhr | kf (CF)

Der Gefahrgutführerschein, die sogenannte ADR-Bescheinigung, gehört zur Standard-Qualifikation erfahrener Lkw-Fahrer, die europaweit arbeiten. Der Schein signalisiert besondere Kenntnisse im Umgang mit Gefahrgut und erhöht nicht zuletzt die Chancen bei der Jobsuche im Logistikwesen.

ADR-Bescheinigung aus Eigeninitiative angehen

Ganz konkret bescheinigt die ADR-Bescheinigung einem Lkw-Fahrer spezielle Fachkenntnisse, die im Einklang mit dem „Europäischen Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße“ stehen. ADR ist die Abkürzung für die französische Bezeichnung „Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route“. Mittlerweile nehmen laut der Industrie und Handelskammer (IHK) Schwaben 48 Staaten am ADR-Programm teil.

Ein entsprechend ausgebildeter Lkw-Fahrer muss unter anderem um die gesonderte Ladungssicherung, die Kennzeichnung sowie die Verpackung von Gefahrgut jeder Art Bescheid wissen. Viele Unternehmen im Chemie- oder Recycling-Sektor verlangen eine solche ADR-Bescheinigung von jedem neuen Fahrer. Doch selbst wenn Sie nicht gerade in diesem Sektor arbeiten, kommt eine Ausbildung aus Eigeninitiative durchaus infrage: Wer den Schein vorweisen kann, erhält nicht nur mehr Routen, sondern erhöht auch seine Chancen bei der Suche nach einem neuen Job als Lkw-Fahrer.

Basis-Ausbildung dauert drei Tage

Die Lehrgänge werden in speziellen Einrichtungen in der gesamten Bundesrepublik angeboten. Die Basis-Ausbildung nimmt etwa drei Tage in Anspruch. Bei der abschließenden Prüfung dürfen Sie von 30 Fragen rund um den Transport von Gefahrgut höchstens fünf falsch beantworten. Nach erfolgreichem Abschluss wird Ihnen die ARD-Bescheinigung von der zuständigen IHK ausgestellt. Sie ist fünf Jahre lang gültig. Anschließend ist eine Auffrischungsschulung verpflichtend. In dieser Zeit sind Lkw-Fahrer dazu berechtigt, Gefahrgut bestimmter Menge als Stückgut oder in loser Schüttung zu transportieren, so die IHK Mittlerer Niederrhein.

Mehr Möglichkeiten durch Aufbaukurse

Je nach Gefahrgutklasse, die Sie als Lkw-Fahrer transportieren müssen, kommen weitere Fortbildungsmaßnahmen für Inhaber der ADR-Bescheinigung infrage. Der "Aufbaukurs Tank" berechtigt Sie dazu, Gefahrgut auch in verschiedenen Tanks zu befördern. Die "Aufbaukurse Klasse 1 und Klasse 7" erlauben hingegen den Transport von explosivem beziehungsweise radioaktivem Gefahrgut, so die IHK Mittlerer Niederrhein.

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