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Strafverfahren: Strafe bei schwerwiegenden Vergehen

01.03.2012, 09:31 Uhr | fs (CF)

Ein Strafverfahren wird in der Regel nur dann eingeleitet, wenn ein schwerwiegendes Vergehen vorliegt. Die Folgen sind für den Beschuldigten zu Beginn nicht immer absehbar. In Extremfällen sind sogar Freiheitsstrafen möglich.

Ein Vergehen im Straßenverkehr

Leider kommt es auch bei Verkehrsdelikten immer wieder vor, dass ein strafbares Verhalten vorliegt. Um dies zu ermitteln, nimmt die Polizei ihre Arbeit auf. In einem Abschlussbericht wird festgestellt, welche Vorkommnisse beachtenswert sind. Diese Inhalte werden an einen Staatsanwalt übergeben. Hält dieser bestimmte Punkte für wichtig, wird anschließend ein Strafverfahren eingeleitet. Wenn Sie ein Beschuldigter sind, wird Ihnen eine Nachricht per Post zugestellt. Mit diesem Schreiben wird eine Aufforderung verbunden sein, sich zu einer bestimmten Sache zu äußern. Solch einer Aufforderung sollten Sie unbedingt nachkommen. Geschieht dies nicht, kann das Gericht allein aufgrund der Anklage entscheiden. Bei schwerwiegenden Dingen kann es hilfreich sein, zuvor einen Rechtbeistand zu befragen.

Ein Strafverfahren hat viele Ausgänge

Nicht immer kommt es auch zu einem Gerichtsverfahren. In vielen Fällen sind die Tatbestände derart eindeutig, dass nur noch die passenden Sanktionen mitgeteilt werden. Natürlich haben Sie zu jeder Zeit das Recht, einen Widerspruch einzulegen. Dieser muss jedoch hinreichend begründet sein, damit er eine Chance auf Erfolg besitzt.

Der Entzug einer Fahrerlaubnis kann entweder temporär oder dauerhaft erfolgen. In der Regel handelt es sich nur um einen Verlust von einigen Monaten. Dennoch werden Ihre gesamten Verkehrsdelikte gespeichert. Wer sich dauerhaft mit dem Gesetz anlegt, wird bei zukünftigen Angelegenheiten immer härtere Sanktionen spüren. Insgesamt wurde der Strafenkatalog für Verkehrssünder deutlich verschärft. Geldstrafen von bis zu 500 Euro können demnach verhängt werden.

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