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Sicherheitsabstand einhalten und Unfälle vermeiden

25.01.2013, 13:06 Uhr | iw (CF)

Autofahrer, die zum vorausfahrenden Wagen keinen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten, verursachen häufig Auffahrunfälle. Dabei spielt Unaufmerksamkeit oft eine Rolle. Um einen solchen Unfall zu vermeiden, sollten Sie so fahren, dass Sie jederzeit rechtzeitig abbremsen können.

Unfallrisiko bei zu geringem Sicherheitsabstand

Auf Autobahnen fahren die Fahrzeuge bei hoher Geschwindigkeit oft in sehr geringem Abstand hintereinander. Auch in den Städten berühren sich häufig fast die Stoßstangen, wenn die Autokolonne sich im Berufsverkehr über die Straßen schiebt. Muss ein Fahrer dann bremsen – etwa weil eine Ampel auf Rot schaltet oder ein Fußgänger über den Zebrastreifen gehen möchte –, kommt es schnell zum Auffahrunfall.

Sicherheitsabstand einhalten und Unfälle vermeiden. Ausreichender Sicherheitsabstand verringert das Unfallrisiko (Quelle: imago/blickwinkel)

Ausreichender Sicherheitsabstand verringert das Unfallrisiko (Quelle: blickwinkel/imago)

Nach Angaben der Prüforganisation Dekra gab es im Jahr 2012 insgesamt 35.000 Unfälle mit verletzten Personen, bei dem Fahrer nicht den Sicherheitsabstand eingehalten hatten.

Den Sicherheitsabstand richtig berechnen

Generell gilt: Zum vorausfahrenden Auto sollten Sie als Sicherheitsabstand mindestens den halben Tachowert in Metern einhalten. Wenn Sie also mit 100 Stundenkilometern unterwegs sind, sollte der Abstand zum Vordermann mindestens 50 Meter betragen. Außerorts zeigen Leitpfosten am Straßenrand zur Orientierung exakt diesen Abstand an. Das gilt jedoch nur, wenn die Sicht- und Straßenverhältnisse gut sind. Bei Nebel, starkem Regen oder Glatteis verlängert sich der Sicherheitsabstand. Die Dekra empfiehlt dann sogar den doppelten Abstand – also den kompletten Tachowert in Metern. (Fahren im Nebel: Die richtige Fahrweise bei schlechter Sicht)

Folgen eines Auffahrunfalls

Haben Sie einen zu geringen Sicherheitsabstand eingehalten und damit einen Auffahrunfall verursacht, drohen laut Straßenverkehrsordnung (StVO) eine Geldbuße und gegebenenfalls auch Punkte in Flensburg. Hinzu kommt, dass Sie für Schäden und Verletzungen auch zivilrechtlich haftbar sind, wenn Sie den Unfall verursacht haben. Fahrer, die zum Beispiel auf der Autobahn andere bedrängen, damit diese die Spur freimachen, begehen unter Umständen eine Nötigung und machen sich damit strafbar. (Auffahrunfall: Der Auffahrende hat nicht immer Schuld)

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