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Warnwestenpflicht in Deutschland ab 2014

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Vorschrift  

Warnwestenpflicht in Deutschland seit Juli 2014

01.04.2014, 05:39 Uhr | da (IP)

Seit dem 1. Juli 2014 gilt die allgemeine Warnwestenpflicht in Deutschland. Für die Anschaffung ist jeder Fahrer selbst verantwortlich. Bedenken Sie daher, dass Sie, wenn Sie gegen die Vorschrift verstoßen, ein Bußgeld riskieren.

Späte Umsetzung der Warnwestenpflicht in Deutschland

In vielen Europäischen Ländern ist die der EU-Norm zugrunde liegende Regelung bereits länger Realität. In Deutschland zog sich das Gesetzgebungsverfahren bis zur Umsetzung hin. Die neue Regelung hat nun allerdings mit der Zustimmung des Bundesrates die letzte Hürde passiert.

Warnwestenpflicht in Deutschland ab 2014. Ab 01.07.2014 müssen Sie beim Verlassen Ihres Fahrzeugs im Falle einer Panne oder sonstigen Gefahrensituation eine Warnweste tragen (Quelle: imago/Jochen Tack)

Ab 01.07.2014 müssen Sie beim Verlassen Ihres Fahrzeugs im Falle einer Panne oder sonstigen Gefahrensituation eine Warnweste tragen (Quelle: Jochen Tack/imago)

Bislang galt die Warnwestenpflicht in Deutschland für Sie nur beim Fahren gewerblich genutzter Fahrzeuge. Seit Juli 2014 hingegen sind Sie auch als Fahrer von Personen- und Lastkraftwagen sowie Bussen davon betroffen. Sie sind jetzt also bereits beim Verlassen Ihres Fahrzeugs im Falle einer Panne oder sonstigen Gefahrensituation verpflichtet, eine Warnweste zu tragen.

Bewahren Sie die Warnweste am besten direkt unter dem Sitz oder im Handschuhfach in Griffnähe auf. Anders als bei einer Lagerung im Kofferraum ist sie so im Ernstfall für Sie schnell erreichbar.

Urlaubsreisende aufgepasst: Regelungen zur Warnweste in anderen Ländern

Sind Sie außerhalb Deutschlands mit dem Auto unterwegs, informieren Sie sich bereits vor Reiseantritt über die bestehenden Pflichten im Reiseland. Während beispielsweise in Belgien, Spanien und Italien eine Verpflichtung zum Tragen der Warnwesten im Falle des Verlassens des Fahrzeugs bei einer Panne vorgeschrieben ist, verlangen andere Länder nur das grundsätzliche Bei-sich-Führen während der Fahrt.

Frankreich, Norwegen und Österreich sehen sogar beide Pflichten vor, andere Länder wiederum verlangen mehrere Westen, damit im Notfall jeder Insasse über eine Warnweste verfügt. Informationen zu den gültigen Vorschriften in Ihrem Reiseland erhalten Sie beispielsweise über den ADAC.

Was Sie vor dem Kauf Ihrer Warnweste wissen sollten

Die geforderten Warnwesten finden Sie zum Beispiel in den Geschäftsstellen des ADAC, im Kfz-Fachhandel und an Tankstellen. Mit Preisen zwischen fünf bis 15 Euro ist die Anschaffung erschwinglich. Sie können zwischen gelben, roten und orangefarbenen Modellen wählen.

Wichtig ist, dass die Warnweste über reflektierende Streifen verfügt und der gültigen Norm entspricht. Achten Sie beim Kauf daher auf das Zertifikat „EN 471". Weist das Produkt diese Bezeichnung auf, entspricht es der EU-weiten Norm. Damit sind Sie sowohl für die Warnwestenpflicht in Deutschland als auch im EU-Ausland gut vorbereitet.

„Die Strafen bei Zuwiderhandlung betragen je nach Land zwischen 14 Euro und 600 Euro“, so der ADAC auf seiner Internetseite. Auch wer gegen die neue Regel in Deutschland verstößt, muss mit einem Bußgeld von 15 Euro rechnen.

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