Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Recht und Verkehr >

Verkehr: Geblitzte Autofahrer haben 14 Tage Zeit für Widerspruch

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Verkehr  

Geblitzte Autofahrer haben 14 Tage Zeit für Widerspruch

18.09.2014, 09:49 Uhr | dpa

Verkehr: Geblitzte Autofahrer haben 14 Tage Zeit für Widerspruch. Erwischt! Wer bei einer Tempokontrolle herausgewunken wird, sollte sich erstmal in Ruhe die Vorwürfe der Polizei anhören.

Erwischt! Wer bei einer Tempokontrolle herausgewunken wird, sollte sich erstmal in Ruhe die Vorwürfe der Polizei anhören. Foto: Martin Schutt. (Quelle: dpa)

München (dpa/tmn) - Der Polizist winkt am Straßenrand mit der Kelle - damit beginnt für viele Autofahrer der Stress: Tempokontrolle! Fragen rauschen durch den Kopf: Bei welchem Tempo hat die Radarfalle zugeschnappt? Und was soll man dazu sagen?

Beim bundesweiten "Blitz-Marathon" (18. September) werden wohl wieder zigtausend Fahrer in die Falle gehen. Im vergangenen Jahr hatte die Polizei 83 000 Temposünder erwischt, obwohl die 24-Stunden-Aktion an 8600 Messpunkten in Deutschland groß angekündigt war. Viele Autofahrer, die herausgewunken werden, sind verunsichert: Was sollen sie bei der Kontrolle sagen? "Am besten erst einmal gar nichts", rät ADAC-Jurist Jost Kärger. "Bleiben Sie freundlich und hören Sie sich in Ruhe an, was Ihnen vorgeworfen wird. Aber äußern Sie sich vor Ort im Zweifel nicht zum Verstoß oder zu möglichen Gründen dafür."

Bei einer Polizeikontrolle müsse sich niemand selbst belasten. "Es ist das gute Recht eines jeden, zur Sache und zu Anschuldigungen zu schweigen", erklärte Kärger. "Nur Angaben zur Person sind Pflicht." Wer Widerspruch einlegen will, weil er den Tatvorwurf ernsthaft anzweifelt, könne das binnen 14 Tagen tun, wenn der Bußgeldbescheid ins Haus geflattert ist. "Ohne Anwalt haben Betroffene da aber kaum Erfolgsaussichten", gibt der Verkehrsrechtsexperte zu bedenken.

Geht es um eher kleinere Tempoverstöße, bei denen weder Punkte noch ein Fahrverbot drohen, und ist der Beschuldigte einsichtig, empfiehlt Kärger: "Zahlen Sie das Verwarnungsgeld nach Möglichkeit gleich vor Ort und ziehen Sie eine Lehre daraus." Wer die Rechnung bei einer Kontrolle mit Sofortkasse nicht direkt begleiche, müsse später womöglich tiefer in die Tasche greifen. "Statt der Verwarnung kommt per Post meist ein Bußgeldbescheid, und dann werden zusätzlich Verwaltungsgebühren in Höhe von mindestens 28,50 Euro fällig."

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal