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Autoreisen: ADAC-Tipps für sichere Autofahrt ans Ferienziel

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ADAC-Tipps für eine reibungslose Autofahrt ans Ferienziel  

Beim Crash wird der Hund zum Elefanten

07.03.2008, 16:11 Uhr | Christopher Hempel, ADAC

So schwer wie ein kleiner Elefant kann ein ausgewachsener Hund von rund 30 Kilo Gewicht im Moment des Aufpralls werden, wenn er ungesichert bei einem Crash im Auto nach vorne geschleudert wird. Wer also ein Haustier ohne geeignete Transportsicherung im Auto mitnimmt, riskiert nicht nur Leben und Gesundheit seines vierbeinigen Freundes, sondern gefährdet auch sich selbst. Dabei gibt es hervorragende Möglichkeiten, Hunde oder Katzen relativ sicher im Auto unterzubringen.

Sicherheit durch Transportbox

Transportboxen werden hinter der Rücksitzbank, bei kleineren Tieren auch im Fußraum positioniert. Für viele Tiere die angenehmste Form des Reisens, wie Tierpsychologen bestätigen. Vor allem dann, wenn sie sich bereits einige Zeit vor der Fahrt zu Hause mit der neuen „Schlafhöhle“ anfreunden konnten. Die auf die Größe des Tieres abgestimmte Box - möglichst aus Kunststoff - bietet bei einem Unfall auch dem Tier bestmöglichen Schutz. 

Sicherheitsgurt für den Hund

Hundesicherheitsgurte werden wie ein Geschirr über Kopf und Brust des Tieres gestülpt und am Gurt oder Gurtschloss befestigt. Dadurch ist das Tier in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt und kann bei einem Unfall nur so weit nach vorne geschleudert werden, wie die Länge des Gurtes dies zulässt. Auch das ungewollte Herumlaufen im Fahrzeug wird durch den Hundegurt verhindert. Bei schwereren Kollisionen besteht jedoch eine sehr hohe Verletzungsgefahr für das Tier und auch für den Menschen, wenn beispielsweise der Gurt sehr stark belastet oder das Tier gegen die Rücklehne der Vordersitze geschleudert wird. 

Schutzdecken

Sie werden an Kopfstützen von Rückbank und Vordersitzen befestigt. Dadurch entsteht eine wannenartige Mulde, in der die Tiere untergebracht werden. So gesichert kann das Tier nicht in den Fußraum fallen. Haare und Schmutz gelangen nicht auf die Polster. Allerdings wird das Verletzungsrisiko für Tier und Autoinsassen nur bei leichten Kollisionen geringer. Ein weiterer Nachteil der Schutzdecken: Die vierbeinigen Passagiere können den Fahrer stören und im Ernstfall das Rettungspersonal behindern. 

Gitter oder Netze für den Laderaum speziell für Kombis und Schräghecklimousinen

Mit diesen Einrichtungen wird für das Tier im Fahrzeugheck ein eigener Passagierraum eingerichtet. Vor allem stabile Gitterkonstruktionen nach DIN-Norm schließen ein Verletzungsrisiko für die vorne Sitzenden nahezu aus. Eine Schutzfunktion, die sich im Übrigen nicht nur auf die Tiere beschränkt, sondern auch auf Ladungsteile im Heck des Fahrzeugs. Das Tier selbst bleibt indessen nahezu ungeschützt, erfreut sich allerdings - vor allem im Kombi - einer gewissen Bewegungsfreiheit. Problematisch hierbei ist jedoch, dass sich das Tier selbst in eine Position bringen kann, in der es bei einem Unfall stark gefährdet ist. 

Trennnetze gibt es auch für herkömmliche Limousinen

Sie werden hinter den Frontsitzen quer durch das Fahrzeug gespannt und verhindern, dass dasTier im Fahrzeug herumlaufen kann und bei einem Unfall nach vorne geschleudert wird. Allerdings ist die Montage etwas aufwändig und die Sitzplätze gehen für andere Mitfahrer verloren. 

Wer Tiere im Auto sichert, schützt sich auch selbst

Egal, für welche Lösung man sich letztlich entscheidet, wichtig ist für den richtigen Umgang mit Tieren im Auto auch, dass man in regelmäßigen Abständen Pausen einlegt. Vor allem Hunde müssen ab und zu „Gassi“ gehen und brauchen von Zeit zu Zeit auch etwas Flüssigkeit. Bei längeren Pausen sollte man ein Tier keinesfalls allein im Auto zurücklassen. Schon bei lauen Frühlingstemperaturen kann es bei direkter Sonneneinstrahlung im Auto schnell unangenehm heiß werden. Die richtige Sicherung von Tieren im Auto ist auch deshalb wichtig, weil andernfalls unter Umständen der Kaskoschutz gefährdet ist. Schon mehrfach haben Gerichte in Deutschland die Vollkaskoversicherung von der Leistung freigestellt, weil sie in der Beförderung von ungesicherten Tieren eine grobe Fahrlässigkeit gesehen haben.

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