Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Service >

Bodensee Klassik-Rallye: Oldtimer und Alpenpanorama

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Oldtimerrallye in den Alpen

11.05.2012, 15:04 Uhr | Stefan Grundhoff, Press-Inform

Bodensee Klassik-Rallye: Oldtimer und Alpenpanorama. Oldtimerrally im Alpenpanorama (Quelle: press-inform)

Oldtimerrally im Alpenpanorama (Quelle: press-inform)

Hochglanzpolierte klassische Autos im grandiosen Alpenpanorama und darüber strahlend blauer Himmel: Genau so bereiten Oldtimer-Veranstaltungen besonders viel Vergnügen. Die erste Bodensee Klassik-Rallye hatte deshalb die besten Voraussetzungen zum Erfolg. Die mehr als 300 Teilnehmer hatten dementsprechend großen Spaß um Bregenz und den Bodensee.

Markus Frey ist Mazda-Händler und besitzt neben seinem Betrieb zusammen mit seinem Bruder eine weltweit einzigartige Sammlung von Mazdas und Fahrzeugen mit Wankelmotor. Er ist mit seiner Frau aus der Nähe von Augsburg an den Bodensee gekommen. Sein hellgelber Mazda-Abschleppwagen mit Kreiskolbenmotor ist einer der großen Hingucker auf der Rallye. "Der Wagen kommt aus den USA", so der bekannte Mazda-Händler aus Gersthofen, "er wurde nur in den USA angeboten und hat den ganz normalen Wankelmotor des späteren RX-7 mit 115 PS. Sein Baujahr: 1974." Frey hat neben dem Mazda-Betrieb zusammen mit seinem Bruder eine vom Vater aufgebaute Sammlung von Mazda- und Wankelfahrzeugen – einzigartig auf der Welt. Ähnlich auffällig, aber weniger einzigartig ist nur ein paar Startnummern weiter hinter dem US-Pick-Up der 76er Chevrolet Camaro im Biene-Maja-Look mit Stefan Seibert am Steuer. 165 PS stark blubbert der 5,8 Liter große Achtzylinder bei den Bergpassagen im Appenzeller Land Richtung Säntis ebenso satt vor sich hin wie bei der Oberschwaben-Runde am Schlusstag. Nicht weniger exklusiv waren Fahrzeuge wie der 1981er Mitsubishi Sapporo, ein 1978er Opel Kadett Aero oder der Skoda 130 RS von 1977. Alles keine ausgemachten Designschönheiten, aber allemal sehenswert.   

Ein ganz besonderer BMW

Die erste Bodensee Klassik war insbesondere ein Treff der Ober- und Luxuslimousinen. Mit dem 173 PS starken Jaguar XJ 6 4.2 Serie II sind die Engländer ebenso vertreten wie die seinerzeit aufstrebenden Ingolstädter mit ihrem Audi 100 Typ 43 CD 5E, die Kölner mit dem Ford Granada 1700 von 1976 oder die Stuttgarter mit den sehenswerten S-Klassen der Baureihen W 116. Keine der Luxuslimousinen präsentierte sich rund um den Bodensee jedoch so einzigartig wie der BMW 733i von 1977. Die schwarze Luxuslimousine mit ihrem seidenweichen Reihensechszylinder war bei BMW lange Zeit ein internes Schulungsmobil für Servicearbeiten am E23. So hat der 197 PS starke Münchner trotz seiner 35 Jahre kaum mehr als 8.000 Kilometer auf der Uhr. Der grüne Flockvelours im Innern strahlt ebenso im Bestzustand wie der Rest des Fahrzeugs.

Viel Fahrvergnügen an frischer Luft

Keine Oldtimerrallye ist wirklich vollständig ohne Mercedes 300 SL Flügeltürer und Porsche 356, die legendären Klassiker der 50er Jahre. Deutlich seltener bekommt man da schon ein Luxuscoupé wie den Alfa Romeo Montreal von Bernhard Koziara aus dem Jahre 1973 oder ein BMW 507 Roadster von 1958 zu sehen, vom dem gerade einmal 252 Fahrzeuge gebaut wurden. Noch schöner offen fahren konnte man besonders an den ersten beiden Sonnentagen nur im Maserati 3500 GT Spider mit Karosserie von Vignale. Der offene Norditaliener mit Baujahr 1961 und 225 PS ist ein nahezu unbezahlbarer Traumwagen. Da kommen selbst offene Jaguar-E-Type, Mercedes 190 SL oder Austin Healey 3000er nicht mit. Bei dem überwiegend schönen Bodenseewetter kamen die Cabriofahrer auf der Bodensee-Rallye ohnehin besonders auf ihre Kosten. Eine Armada von offenen Porsche 911-Modellen sah sich mit Triumph TR6, BMW 1600 Cabriolet, Opel Rekord C Cabriolet, MG MGB oder den bekannt robusten Mercedes-SL-Versionen der verschiedenen Dekaden einer ganzen Armee von Konkurrenten gegenüber. Ebenfalls spektakulär und nahezu einzigartig: der Opel Moonlight Roadster von 1933 mit seinem 1,8 Liter großen Vierzylinder. "Ein tolles Auto. Gerade in dieser Zweifarblackierung", so Mitfavorit Hanns-Werner Wirth, "etwas mehr Leistung könnte er in den Bergen jedoch schon haben. Da sind 33 PS nicht viel."

Opel als Siegerfahrzeug

Wie wenig die Motorleistung bei einer derartigen Rallye ausmacht, war am Ende der Oldtimerrallye deutlicher denn je zu sehen. Denn Opel-Fahrer Hanns-Werner Wirth gewann die Erstauflage am Ende deutlich, obwohl es für einen vorher angemeldeten Beifahrerwechsel mächtig Strafpunkte gab. Auf Platz zwei landete das Duo Andreas und Babette Teichmann auf einem Jaguar E-Type 4.2 Serie I aus dem Jahre 1965. Auf dem dritten Platz konnte sich mit dem 1969er Datsun 240 Z ein Sportwagenexot mit der Fahrerbesatzung Axel Ernst und Johannes Bitte-Suermann platzieren.

Elektro-Autos im Abseits

Von der ebenfalls ausgefahrenen Elektrowertung war bei der Boden Klassik nicht viel zu sehen. Andere Start- und Zielpunkte sowie eine kürzere und weitgehend andere Streckenführung als die Oldtimer ließen die Elektrofahrzeuge rund um den Bodensee im Abseits stehen. Als ob es die Elektromobile aktuell nicht schon schwer genug hätten.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal