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Goodwood: Festival of Speed begeistert jedes Jahr Motor-Fans

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Goodwood: die größte Vollgas-Party der Welt

28.06.2012, 13:52 Uhr | mid

Das letzte Juni-Wochenende ist für Autofans sowie Prominenz aus Gesellschaft und Rennsport ein ganz besonderes Datum: Dann findet im englischen Goodwood das diesjährige "Festival of Speed" statt, die wohl größte Vollgas-Party der Welt. Hier werden kostbare alte und spektakuläre neue Autos rund um das Anwesen Goodwood House präsentiert. Ein Pflichtprogramm für die Autohersteller, um ihre neusten Schätze zur Schau zur stellen.

Seit 1993 findet das "Festival of Speed" jährlich in Goodwood statt. Dann heulen und brüllen in West Sussex wieder Renn-Motoren aller Epochen auf, um die Kurven einer 1,86 Kilometer mit Gummi nachzuzeichnen. Sie gehören zur hauseigenen Bergrennstrecke auf den weitläufigen Ländereien von Charles Henry Gordon-Lennox, dem Earl of March and Kinrara. Eine Kurvenhatz, die der Motorsport-Prominenz und über hunderttausend Besuchern die beste Unterhaltung bietet, seit sich Autos erstmals 1896 zu einer Wettfahrt dort versammelt hatten. In Goodwood geht es weder um Lorbeerkranz oder Pokal noch um akribische Zeitmessungen. Einzig die Begeisterung für die ungewöhnlichsten Autos aller Epochen lässt die Herzen höher schlagen.

Rennfahrer-Legenden präsentieren Oldtimer

Da dröhnt ein Auto Union D mit seinem Sechzehn-Zylinder, gefolgt vom basslastigen Gebrüll der 800 PS eines Plymouth-V8 mit Flammrohr statt Auspuffs, mit dem NASCAR-Legende Richard Petty 1964 die "500 Meilen von Daytona" gewonnen hat. Das Besondere dieser Vollgasparty sind jedoch nicht nur die einzigartigen Autos: In den meisten Fällen sitzen darin auch diejenigen Fahrer, die damit ihre größten Erfolge errungen hatten. So ist es für Sir Stirling Moss eine selbstverständliche Ehre, den Mercedes 300 SLR zu präsentieren, mit dem er 1955 die Mille Miglia gewonnen hatte. Giacomo Agostini steigt behende auf genau die MV Agusta, mit der er einen seiner 15 Weltmeistertitel errungen hat. Natürlich in der originalen Rennkombi aus den späten Sechzigern, die dem nunmehr 70jährigen immer noch wie angegossen passt.

Goodwood ist ein Fest für jeden PS-Fan

Das "Goodwood Festival of Speed" ist im Grunde eine Garten-Party am Drehzahl-Limit. Sie vereint dampfbetriebene Kutschen aus dem 19. Jahrhundert über die deutschen "Silberpfeile" der 1930er-Jahre bis hin zu aktuellen Formel-1-Boliden. Kein Wunder, dass Hersteller diese Veranstaltung gern nutzen, um sich zu präsentieren, neue Produkte zu lancieren oder mit Studien auf Image-Fang zu gehen.

Premiere für Bentley

Dies gilt freilich vor allem für Premium-Marken. Das jüngste Goodwood-Treffen will beispielsweise Bentley zum Anlass nehmen, um seinen 6,0-Liter-W12-Twinturbo Continental GT Speed vorzustellen, der seine 460kW/625 PS fein geschaltet über das eng abgestufte Achtgang-Automatikgetriebe von ZF auf die vier Allrad-getriebenen Räder bringt. Freilich reichen die 1,86 Kilometer Parkallee von Goodwood nicht, um den Beweis zu erbringen, dass der jüngste GT Speed mit 329 km/h Spitze der schnellste Bentley aller Zeiten ist.

Toyota präsentiert automobile Leckerbissen

Toyota zelebriert Vergangenheit und Zukunft mit einem Arrangement aus Rennsport, Rallye und Straßenfahrzeugen. Vor der eindrucksvollen Kulisse von Goodwood House präsentiert der weltweit größte Autohersteller solche Leckerbissen wie den futuristisch anmutenden TS030 Hybrid, der an den jüngsten "24 Stunden von Le Mans" teilgenommen hat. Die Premium-Tochter Lexus hat noch andere Schätze dabei: Beispielsweise in Gestalt des Lexus LFA, den seine 412 kW/560 PS zum Klassensieger beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring beschleunigt haben. Toyotas Haustuner "Gazoo Racing" präsentiert auch eine eigenständige Interpretation von Toyotas neuem Sportwagen GT86. Der Vierzylinder-Boxer mit zwei Liter Hubraum erstarkt mit Turboaufladung auf 235 kW/320 PS, die auf 1280 Kilo Leergewicht treffen. Eine limitierte Auflage soll noch in diesem Sommer japanische Kunden entzücken. Auch gewähren die Japaner einen ersten Blick auf einen möglichen Toyota Supra-Nachfolger unter dem Arbeitstitel "GRMN Sports FR-Konzept".

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