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"Leben und Sterben in L.A:" Verfolgungsjagd als purer Nervenkitzel

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"Leben und Sterben in L.A:" Auto-Jagd der Superlative

30.07.2013, 10:33 Uhr | Ulrich Feld

"Leben und Sterben in L.A:" Verfolgungsjagd als purer Nervenkitzel. Szene aus "Leben und Sterben in L.A." von William Friedkin (Quelle: imago/EntertainmentPictures)

Szene aus "Leben und Sterben in L.A." von William Friedkin (Quelle: EntertainmentPictures/imago)

"The director of The French Connection is back on the street again" - zu deutsch: Der Regisseur von "French Connection" ist wieder auf der Straße. Dieser Werbeslogan ließ für den Film "Leben und Sterben in L.A." ("To Live and Die in L.A.", 1985) in Sachen Auto-Jagd einiges erwarten. Hatte doch Regisseur William Friedkin für "French Connection - Brennpunkt Brooklyn" 1971 mit 36 Jahren als bis dato jüngster Filmemacher einen Oscar gewonnen.

Durch seinen nüchternen und fast dokumentarischen Stil, aber vor allem durch eine nervenzerfetzende Verfolgung mit Auto und Bahn schrieb "French Connection - Brennpunkt Brooklyn" Filmgeschichte und spielte bei Produktionskosten von 3,3 Millionen Dollar weltweit über 50 Millionen Dollar ein. Zwei Jahre später gelang es William Friedkin, diesen Erfolg mit seinem Horrorfilm "Der Exorzist" noch weit zu übertreffen. Bis heute ist "Der Exorzist" der erfolgreichste Film mit einem R-Rating (verboten für unter 17jährige).

Sechs Wochen Drehzeit für die Auto-Jagd

Zusammen mit Stuntkoordinator Buddy Joe Hooker entwarf Friedkin für "Leben und Sterben in L.A." eine Verfolgungsjagd mit höchst ehrgeizigem Ziel: Sie sollte noch besser sein als die in "French Connection - Brennpunkt Brooklyn". Die Dreharbeiten für die fast zehnminütige Hetzjagd - teilweise gegen die Fahrtrichtung - dauerte allein sechs Wochen. Das Ergebnis kann mühelos mit legendären Auto-Jagden wie in "Bullit" (1968) oder "Mad Max" (1982) mithalten.

72 Stuntman arbeiteten an "Leben und Sterben in L.A." mit

Insgesamt waren an der Herstellung des Filmes nicht weniger als 72 Stuntman beteiligt. Sie machen den Film, in dem es um die Jagd nach einem Geldfälscher geht, an vielen Stellen zu einer regelrechten Achterbahnfahrt. Friedkin verwendete auch echte Polizeiautos, um ein Höchstmaß an Authentizität zu erreichen.

Echtes Falschgeld und ein Ferrari

Wie schon in "French Connection - Brennpunkt Brooklyn" trieb Friedkin den Realismus in "Leben und Sterben in L.A." bis an die Grenze. Für die Szenen, in denen der Geldfälscher Rick Masters (der einen rasanten Ferrari 308 GTS fährt) in der Filmhandlung Falschgeld druckt, ließ Friedkin sich sogar von ehemaligen Geldfälschern beraten. In diesen Szenen wurde tatsächlich Falschgeld hergestellt. Es heißt, die Filmcrew hätte darum während der Dreharbeiten ständig damit gerechnet, verhaftet zu werden.

Heute ist "Leben und Sterben in L.A." ein Kultfilm

Durch den Soundtrack der Pop-Combo Wang Chung und Friedkins geschickte Verwendung von Geräuscheffekten erhält der Film trotz des starken Realismus einen geradezu surrealen Charakter. An den Kinokassen wurde der Actionthriller ein solider Überraschungshit: Bei einem Budget von nur sechs Millionen Dollar spielte "Leben und Sterben in L.A." allein in Amerika fast 18 Millionen Dollar ein. Heute hat der Film eine große Fan-Basis und gilt als Kultfilm.

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