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Gianni Agnelli: Die Autos des Fiat-Chefs

20.03.2013, 13:17 Uhr | Ulrich Feld

Gianni Agnelli: Die Autos des Fiat-Chefs. Ferrari 360 Speedway: Nur eines von vielen Autos des Gianni Agnelli (Quelle: dpa)

Ferrari 360 Speedway: Nur eines von vielen Autos des Gianni Agnelli (Quelle: dpa)

Eine Ausstellung in Turiner Automuseum "Museo Nazionale dell'Automobile" zeigt Autos des langjährigen Fiat-Chefs Gianni Agnelli (1921-2003). Die Fahrzeuge sind noch bis zum zweiten Juni 2013 zu sehen.

Die Neigung Agnellis zum süßen Leben zeigt sich deutlich in den ausgestellten Autos: Unter anderem gibt es einen zum attraktiven Spider umgebauten Lancia Delta Integrale und einen offenen Ferrari 360 Speedway mit verkürzter Windschutzscheibe zu bestaunen. Neben solchen Traumwagen fuhr Agnelli auch Alltagsautos wie Fiat Croma, 125 oder 130 Kombi, die er sich aber nach eigenen Vorstellungen veredeln ließ.

Gianni Agnelli als Enkel des Fiat-Begründers

Gianni Agnelli war der Enkel von Giovanni Agnelli (1866-1945), der als Mitbegründer von Fiat (Abkürzung für "Fabrik italienischer Automobile Turin") zu einem der einflussreichsten Männer der italienischen Automobil-Industrie aufstieg. Giannis Vater Eduardo Agnelli kam 1935 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Gianni Agnelli studierte Jura und war Soldat, machte nach dem Zweiten Weltkrieg aber vor allem als schillernder Lebemann und Jetsetter Schlagzeilen. Sein Stil beeindruckte nicht nur seine Landsleute, sondern auch Kollegen wie den Ford-Enkel Henry Ford II (1917-1987).

Agnellis Umgang: Playboy-Freunde und Filmstars

Zu seinen Freundinnen zählten die Schauspielerinnen Rita Hayworth, Anita Ekberg und Winston Churchills zeitweilige Schwiegertochter Pamela Harriman. Gut befreundet war er auch mit dem Playboy und Diplomaten Porfirio Rubirosa, der sich im Jahr 1965 in seinem Ferrari 250 Cabriolet zu Tode fuhr. Schon im Jahr 1952 hätte Gianni Agnelli beinahe das gleiche Schicksal getroffen, als er mit seinem Ferrari in einem Lastwagen raste. Er entging nur knapp einer Beinamputation. Im Jahr darauf heiratete er die neapolitanische Prinzessin Marella Caracciolo di Castagneto (geb. 1927).

Die Agnellis: Ersatzkönige und Italiens Kennedys

1966 übernahm Gianni Agnelli die Leitung von Fiat. Durch seinen Umgang mit den mächtigsten Männern der Welt und seinen nach wie vor sehr luxuriösen Lebensstil wurden die Agnellis oft mit der Dynastie der Kennedys in Amerika verglichen und als Italiens Ersatz-Königsfamilie bezeichnet. Das markante Gesicht von Gianni Agnelli tauchte unzählige Male in der internationalen Regenbogenpresse auf. Einige seiner Marotten - er trug zum Beispiel die Armbanduhr über dem Hemd - werden von Fans bis heute besonders in Italien gerne kopiert.

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