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Straßenverkehr: Lauschangriff auf Temposünder

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Mikrofon erlauscht Temposünder

21.04.2006, 12:04 Uhr | Spiegel-Online, t-online.de

Das Radargerät könnte bald der Vergangenheit angehören (Foto: ddp) Temposündern geht es mit einer neuen Technik an den Kragen. Gegen die Erfindung US-amerikanischer Forscher hilft auch kein Radarwarngerät: Sie analysiert das Motorengeräusch und lässt sich leicht an Verkehrsschildern verstecken.#

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Neues System mit Mikrophon
Während notorische Temposünder mit einem Radarwarngerät die Fallen der Polizei umgehen können, haben sie bei einem von Wissenschaftlern der Universität von Tennessee in Knoxville und vom Battelle-Institut in Oak Ridge entwickelten System keine Chance. Mit Hilfe eines Mikrofons, das durch ein Warngerät nicht geortet werden kann, hört das Gerät aus der Kakofonie des Straßenverkehrs das individuelle Motorengeräusch heraus und bestimmt daraus die Geschwindigkeit. Es soll sogar erkennen können, ob ein Lastwagen überladen ist, berichtet das Wissenschaftsmagazin "New Scientist".

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Digital ist besser
Das System arbeitet mit digitalen Filtern, die Störgeräusche aus dem aufgefangenen Tonsignal herausfiltern können. So bleibt nur noch das eigentliche Motorengeräusch übrig. Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs bestimmt das System dann mit Hilfe des so genannten Dopplereffekts, bei dem sich die Tonhöhe des Motorgeräuschs beim Vorbeifahren verändert - ähnlich wie bei der Sirene eines vorüberfahrenden Feuerwehrfahrzeugs.

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Erste Tests vielversprechend
In ersten Tests konnten die Forscher mit dem Gerät die Geschwindigkeit bereits mit Abweichungen von nur wenigen Prozent bestimmen. Der Vorteil des Geräts sei seine Unauffälligkeit: Die Mikrophone ließen sich leicht in Verkehrsschildern verstecken und könnten durch die weit verbreiteten Radarwarngeräte nicht geortet werden.

Auch andere Einsatzzwecke denkbar
Mit dem Gerät könne sogar das Gewicht eines Lastwagens bestimmt werden, schreiben die Forscher. Das System erfasst nämlich nicht nur die Drehzahl des Motors, sondern soll am individuellen Klang auch den eingesetzten Motorentyp erkennen. An einer Steilstrecke mit bekannter Steigung eingesetzt, kann aus Geschwindigkeit, Drehzahl und Motorentyp auf das Gewicht des Fahrzeugs geschlossen werden.

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