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Das Elektroauto - mit Strom in die Zukunft?

23.05.2007, 11:18 Uhr | Holger Holzer / mid, t-online.de

Tesla Roadster (Foto: Tesla)Tesla Roadster (Foto: Tesla) Gegen die Elektroautos der Zukunft werden die Otto- und Dieselfahrzeuge von heute wirken wie eine Dampflokomotive gegen den ICE. Statt schwerer, lauter und schmutziger Verbrennungsaggregate sorgen dann mehrere kleine und leichte Elektromotoren für ruhigen und emissionsfreien Vortrieb. Allerdings dürfte das noch eine ganze Weile dauern, denn mit dem Elektromobil beschäftigen sich zurzeit nur kleine Spezialhersteller.#

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Vorteile vor allem in der Stadt
Besonders für die unter Luftverschmutzung leidenden Millionenstädte ist ein Auto, das während der Fahrt weder Ruß noch Kohlendioxid oder andere Schadstoffe ausstößt, attraktiv. In London etwa sind Elektrofahrzeuge schon heute von der City-Maut ausgenommen. Pendler sparen so zwölf Euro Gebühr pro Tag. Trotzdem sind dort bislang erst rund 1 000 der Strom-Flitzer unterwegs.

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Wenige Modelle bislang
Die Modellauswahl in Deutschland ist bescheiden: etwa der dreirädrige "City-El", der Platz für einen Erwachsenen und zwei kleine Kinder bietet, oder der ebenfalls dreirädrige "Twike", beide rund 8000 Euro teuer. Vollwertige Pkw mit nachgerüstetem E-Motor bieten zurzeit nur Renault und PSA in Frankreich an, etwa den Kleintransporter Kangoo. Größtes Problem der Elektromobile ist ihre geringe Reichweite: Lediglich 50 bis 100 Kilometer sind in der Regel mit einer Akku-Füllung möglich. Das Volltanken an der normalen 220 V-Steckdose dauert vier bis acht Stunden. Auch die Fahrleistungen können nicht beeindrucken, die Höchstgeschwindigkeit etwa liegt bei 70 km/h.

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Elektro-Roadster
Dass es aber auch heute schon anders geht, zeigt der Tesla Roadster. Der zweisitzige Sportwagen wird rein elektrisch angetrieben und kommt mit seinen 185 kW/248 PS in vier Sekunden von null auf Tempo 100. Maximal sind 210 km/h möglich. Für den Strombedarf sorgen rund 6000 kleine Lithium-Ionen-Akkus, die sich beim Bremsen über einen Generator selber wieder aufladen. Rund 250 Meilen (rund 400 Km) Fahrt sollen so möglich sein. Einziger Nachteil: Der offene Kalifornier kostet rund 90.000 Dollar.

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Auch wenn sie heute noch stiefmütterlich behandelt wird: Die Elektro-Antriebstechnik könnte den Pkw-Bau revolutionieren. E-Motoren, platzsparend direkt an den Rädern angebracht, würden den Verbrennungsmotor unnötig machen, so dass auch ganz neue Karosserieformen denkbar wären. Auf ein Getriebe kann ein Elektroauto auch verzichten, da der Motor stufenlos ein gleichmäßiges Drehmoment zur Verfügung stellt. Das Fahrzeuggewicht würde so dramatisch sinken.

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Woher kommt der Strom?
Vor den hohen Herstellungs- und Entwicklungskosten der Technologie schreckt aber die Automobilindustrie offenbar noch zurück. Das E-Mobil bleibt der Stiefbruder von Hybridantrieb und Brennstoffzelle. Doch von deren Weiterentwicklung wird es profitieren. Trotzdem bleiben auch dann Probleme: Ungeklärt sind auch noch Fragen der Lebensdauer der Batterie und ihre Entsorgung. Auch noch nicht geklärt ist zuletzt, woher der ganze Strom kommen soll, der für den Betrieb von Millionen E-Mobilen nötig wäre.

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