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Alternative Antriebe  

Das Erdgasfahrzeug

14.05.2007, 14:42 Uhr | Alexandra Wolff / mid, t-online.de

Opel Zafira CNG (Foto: Opel)Opel Zafira CNG (Foto: Opel) Gasfahrzeuge gelten als kostengünstig und umweltfreundlich. Zwar ist das Tankstellennetz in Deutschland bisher weniger gut ausgebaut als bei herkömmlichen Kraftstoffen. Tatsächlich hat sich Erdgas in den vergangenen Jahren aber zur ernsthaften Alternative zu Diesel und Benzin gemausert. Nicht verwechselt werden darf es mit dem ebenfalls angebotenen Autogas, einem Nebenprodukt der Benzinherstellung.

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Kostenvorteile für Erdgas-Fahrer
Die Vorteile von Erdgas liegen auf der Hand: Für das Kilogramm zahlt der Kunde durchschnittlich 87 Cent. Bei einem Ford Focus 2.0 CNG mit einem Verbrauch von 6,1 Kilogramm Erdgas zahlt der Fahrer pro 100 Kilometer rund 5,30 Euro. Bei einem dem benzingetriebenen Modell des Kompakten kommen bei einem Verbrauch von 7,1 Litern Super auf 100 Kilometern etwa 9,51 Euro zusammen. Bei einer kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Weltumrundung mit einem VW Caddy Eco Fuel fielen im Vergleich mit einem Benziner 3100 Euro weniger Spritkosten an. Zusätzlich wird Gas als Kraftstoff von den Energieversorgern gefördert. Zum Teil unterstützen sie die Neuanschaffung eines Erdgasfahrzeugs oder die Umrüstung mit Zuschüssen.

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Startpreise deutlich teurer
Anfangs muss der Interessent allerdings erstmal tief in die Tasche greifen. Ein Serienmodell kostet in der Regel rund 2000 bis 4500 Euro Aufpreis. Für eine Nachrüstung von Fahrzeugen mit Otto-Motor werden durchschnittlich zwischen 1800 und 4000 Euro fällig. Ob und wann sich der Umstieg auf die Antriebsalternative lohnt, muss sich jeder Autobesitzer aufgrund seiner Fahrgewohnheiten selber ausrechnen. Vergleichsrechner im Internet bieten Hilfestellung.

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Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Fast 1000 Tankstellen in Deutschland
Die Verfügbarkeit des Kraftstoffes Erdgas hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Inzwischen sind in Deutschland rund 730 öffentliche Tankstellen zu finden. An den Autobahnen sollen in den kommenden zwei Jahren 150 neue Zapfsäulen errichtet werden. Für die Umwelt ist der Erdgasantrieb eine echte Entlastung. Im Vergleich zum Benziner produziert Erdgas um bis zu 25 Prozent weniger Kohlendioxid. Es werden um 70 Prozent weniger Stickoxide durch den Auspuff abgegeben, als mit einem Dieselfahrzeug. Außerdem gibt es kein Feinstaubproblem, da so gut wie keine Rußpartikel entstehen.

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Bivalente Fahrzeuge mit höherer Reichweite
Zwei verschiedene Versionen von Erdgasautos sind auf dem Markt. Einige Fahrzeuge besitzen sowohl einen Erdgas- als auch einen Benzintank. Wenn der Erdgasvorrat zur Neige geht, wird automatisch auf den Benzinantrieb umgeschaltet. Die Reichweite des als "bivalent" bezeichneten Antriebs ist dadurch wesentlich höher und es gibt weniger Probleme, falls einmal keine Erdgastankstelle in Sicht ist. Bei "monovalenten" Fahrzeugen hingegen ist der Motor speziell auf Erdgas als Kraftstoff ausgelegt und daher sparsamer. In den meisten Modellen gibt es aber zusätzlich einen Nottank für bis zu 15 Liter Benzin.

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Viele Serienmodelle
Fast alle Automobilhersteller bieten inzwischen serienmäßige Erdgasfahrzeuge an. Volkswagen entwickelt im Moment sogar ein TSI-Modell mit Kompressor und Turbolader, die die bislang eher maue Beschleunigungsleistung von Erdgasautos deutlich verbessern sollen. In Serie gebaute Erdgasautos haben den Vorteil, dass der Tank besonders platzsparend eingebaut werden kann. Die Tanks sind im Normalfall unter dem Wagen oder dem Kofferraumboden angebracht, so dass der Laderaum nicht verkleinert wird. Crash-Tests mit Erdgasfahrzeugen haben bestätigt, dass bei einem Unfall keine erhöhte Sicherheitsgefahr besteht.

Alternative zum Erdgas: Autogas
Eine Alternative zum Erdgas ist das so genannte Autogas. An der Tankstelle müssen für den Liter Flüssiggas etwa 65 Cent gezahlt werden, unter dem Strich ist Erdgas als Kraftstoff allerdings um rund 30 Prozent günstiger. Dafür ist die Umrüstung auf Autogas billiger. Der Kohlendioxid-Ausstoß ist bei Flüssiggasfahrzeugen aber deutlich höher als bei Erdgasautos. Dafür kann das Autogas inzwischen mit rund 2 000 Tankstellen in Deutschland punkten.

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