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Fortwo MHD: Motor aus beim Ampelstopp

11.07.2007, 11:28 Uhr | mid; T-Online, t-online.de

Mit Start-Stopp-Automatik: Smart Fortwo MHD (Foto: Smart)Mit Start-Stopp-Automatik: Smart Fortwo MHD (Foto: Smart) Für geringeren Kraftstoffverbrauch des Smart Fortwo soll nun ein Start-Stopp-System sorgen. Die automatische Motorabschaltung an der Ampel und im Stau ist ab Oktober vorerst nur für die 71 PS starke Benzinerversion des Kleinstwagens bestellbar. Weiter Motorversionen dürften jedoch folgen.#

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Motor stellt sich ab

Bei einer Geschwindigkeit unter acht km/h schaltet das System den Motor selbstständig beim Treten des Bremspedals ab und startet ohne Verzögerung wieder bei der Pedalfreigabe. Das System lässt sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit problemlos bedienen, eine Änderung des Fahrstils ist nicht nötig. Beim Rückwärtsfahren ist die Start-Stopp-Funktion ausgeschaltet. Wird der Vorwärtsgang wieder eingelegt, bleibt das System für zehn Sekunden ausgeschaltet, um den Parkvorgang nicht zu erschweren. Wer will, kann die Start-Stopp-Funktion mit einem Schalter auf der Mittelkonsole bis zum nächsten Startvorgang des Wagens auch ganz deaktivieren.

Verbrauch sinkt um ca. acht Prozent

Mit der Start-Stopp-Automatik soll eine Kraftstoffersparnis von rund acht Prozent erreicht werden. Der Normverbrauch verringert sich damit von 4,7 Litern pro 100 Kilometer um rund 0,4 Liter auf 4,3 Liter pro 100 Kilometer. Abhängig von der Verkehrssituation sind höhere Einsparungen möglich. Der CO2-Ausstoß soll von 112 Gramm pro Kilometer auf rund 103 Gramm pro Kilometer sinken.

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Vorerst nur für den Benziner

Kern des Systems ist ein riemengetriebener Starter-Generator, der das Bordnetz mit elektrischer Spannung versorgt und in einer Zweitfunktion als Anlasser verwendet wird. Ein spezielles Steuergerät regelt die Starter- und Generatorleistung, eine Batterie dient als Energiespeicher. Der mit einem 71 PS starken Motor ausgestattete Zweisitzer soll als Coupe und Cabrio in drei Ausstattungslinien in den Handel kommen. Außerdem soll zur Markteinführung eine limitierte Sonderserie das Angebot ergänzen. Zum Einstiegspreis macht der Hersteller derzeit noch keine Angaben, er dürfte allerdings bei rund 10.500 Euro und damit unter dem der Dieselversion liegen. Eine Übernahme der Technik auch für Mercedes-Benz-Modelle ist denkbar.

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Kommt der Elektro-Smart zur IAA?

Vorgestellt wurde eine emissionsfreie Variante bereits letztes Jahr auf der British Motor Show. Die Beschleunigung des 41 PS starken Elektro-Smarts von null auf 60 Stundenkilometer liegt auf dem Niveau der Benzinvariante, die Höchstgeschwindigkeit bei 112 Stundenkilometern. Mit einem Verbrauch von nur 12 Kilowattstunden je 100 Kilometer und null Gramm Kohlendioxidausstoß ist der Fortwo Electric Drive sparsam und klimafreundlich. Einmal aufgeladen fährt der 41 PS starke Zweitürer laut Smart rund 115 Kilometer weit. Ist die Batterie leer, kann sie an jeder 230-Volt-Steckdose wieder aufgeladen werden. Smart verspricht eine Haltbarkeit von mindestens 1000 Aufladungen. Damit könnte die Batterie eine Lebensdauer von zehn Jahren erreichen. Die Aufladezeit beträgt vier Stunden für bis zu 80 Prozent und acht Stunden für 100 Prozent volle Leistung.

Günstig mobil in Metropolen

Die Verbrauchskosten betragen lediglich rund 2 Cent pro Kilometer und liegen damit weit unter denen der Verbrennungsmotoren, mit ihm kostet ein Smart etwa 6 Cent auf einen Kilometer. Der Smart Fortwo Electric Drive genießt zudem als Null-Emissions-Automobil in vielen Ländern steuerliche Vorteile und ist von lokalen Restriktionen, wie der Congestion Charge in London, befreit. Der Smart Fortwo ED geht ab September in London an den Start. Im Rahmen eines Pilotprojektes werden 100 Stadtflitzer mit Elektromotor im Flottenbetrieb von Behörden und Firmen eingesetzt. Laut eines Smart-Sprechers könne man sich weitere Projekte auch in anderen Metropolen vorstellen. Zu einer Serienfertigung des Fortwo ED wollte man sich jedoch nicht äußern.

E-Motor sitzt auch im Heck

Der Motor sitzt im Heck genau an der Stelle, wo sonst der Verbrenner untergebracht ist. Dort befindet sich auch das Getriebe, das im zweiten Gang arretiert wurde. Der Smart Fortwo ED hat deshalb nicht die bekannte Schaltung, ihm reicht ein Vorwärts- und ein Rückwärtsgang.

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