Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Technik & Service >

Toyota Avensis D-CAT - Japanischer Saubermann

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Test & Technik  

Toyota Avensis D-CAT - Japanischer Saubermann

06.10.2003, 12:11 Uhr | T-Online

Der Toyota Avensis (Foto: Toyota)Der Toyota Avensis (Foto: Toyota)2004 kam die Neuauflage des Toyota Avensis zu den Händlern. Jetzt legen die Japaner bereits nach: Im Avensis D-CAT bietet Toyota ein System, das neben dem Partikelausstoß zeitgleich auch die Stickoxid-Emissionen (NOX) von Dieselmotoren drastisch reduziert. Der Neue soll die Abgasnorm Euro 4 deutlich unterschreiten und wird deshalb vom Toyota-Marketing als der "sauberste Diesel der Welt" gepriesen. Die deutschen Hersteller, die immer noch über die serienmäßige Einführung von Partikel-Filtern brüten, hat der Japaner aber auf jeden Fall abgehängt.

Euro 4 wird deutlich unterboten
Das Kürzel D-CAT (Diesel Clean Advanced Technology) steht für ein Konzept zur Abgasnachbehandlung bei Dieselmotoren. Damit soll der Ausstoß von Stickoxid und von schädlichen Rußpartikeln auf ein Minimum reduziert werden. Das Ergebnis ist - so Toyota - eine Unterschreitung der strengen Grenzwerte der Abgasnorm Euro 4 um bis zu 50 Prozent bei Stixkoxid und sogar bis zu 90 Prozent bei den Partikeln. Auch schön für den Geldbeutel des Toyota-Fahrers: Das System ist angeblich völlig wartungsfrei und benötigt keinerlei Additive.

Platin sorgt für Sauberkeit
Das Herzstück - der Partikelfilter des Avensis D-Cat. (Foto: Toyota)Das Herzstück - der Partikelfilter des Avensis D-Cat. (Foto: Toyota)Wesentlicher Bestandteil des D-CAT-Systems ist der DPNR-Speicherkatalysator (Diesel Particulate NOX Reduction). Er besteht im Wesentlichen aus zwei Hauptelementen: Ein Keramik-Filterelement ist mit einer Edelmetallkombination beschichtet, die große Anteile an Platin enthält. Hinzu kommt das Stickoxid-Speichermedium. Die einzelnen Kanäle des Keramik-Elements sind abwechselnd auf der Ein- und Auslassseite verschlossen, so dass die Abgase zwangsweise durch die poröse Filterwandung geführt werden.

Auch der Motor muss mitmachen
Saubere Sache - der D-CAT-Motor (Foto: Toyota)Saubere Sache - der D-CAT-Motor (Foto: Toyota)Grundlage für ein funktionierendes D-CAT-System ist aber natürlich der Motor: Als Basis dient der bewährte 2,0 Liter D-4D Common Rail Direkteinspritzer, der über eine optimierte Brennraumgestaltung, einen Turbolader mit Ladeluftkühlung und variabler Turbinengeometrie verfügt. Außerdem gibt es eine elektronisch geregelte und wassergekühlte Abgasrückführung und ein weiterentwickeltes Einspritzsystem. Der Diesel arbeitet mit einem Druck von bis zu 1.800 bar und verfügt über ein fünftes Einspritzventil, das je nach Bedarf Kraftstoff in den Auslasstrakt einspritzt. Neu ist auch das Verbrennungsverfahren der Motoren: Durch eine Abgasrückführung wird die Verbrennungstemperatur gesenkt und damit sowohl Rußbildung als auch Sickoxid-Emissionen im Niedriglastbereich reduziert.

Aktuelle Meldungen Die Auto-Info-Show

Seite weiterempfehlen

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal