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Teil 1: Schwere Zeiten für den Verbrennungsmotor

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Antriebe der Zukunft  

Teil 1: Schwere Zeiten für den Verbrennungsmotor

22.10.2004, 14:47 Uhr | Silke Koppers/Mid, t-online.de

Opels Twinport-Technologie für Benzinmotoren  (Foto: dpa)Opels Twinport-Technologie für Benzinmotoren (Foto: dpa) Trotz Hybrid und Brennstoffzelle: Gegenwart und Zukunft des Fahrzeugantriebs werden auf absehbare Zeit weiter vom Verbrennungsmotor bestimmt. Sowohl Otto- als auch Dieselmotoren haben in den vergangenen zehn Jahren beträchtliche Fortschritte im Hinblick auf Verbrauch und Schadstoffausstoß gemacht. Doch das reicht nicht. Weitere technische Innovationen müssen her, wenn künftige Abgasgrenzwerte erreicht werden sollen.

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Ziel für 2008 nur schwer erreichbar
Bis 2008 wollen die im Herstellerverband ACEA zusammengeschlossenen europäischen Autobauer den CO2-Ausstoß ihrer Neufahrzeuge auf durchschnittlich 140 Gramm pro Kilometer verringern. Das entspricht einem Durchschnittsverbrauch von 5,3 Litern Diesel beziehungsweise 5,8 Litern Benzin auf 100 Kilometern. Doch diese Zusage gegenüber der EU-Kommission geschah im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung; sollte der Wert verfehlt werden, drohen keinerlei Sanktionen. Worüber die Hersteller recht glücklich sein dürften, denn derzeit erscheint das Ziel nur schwer erreichbar.

Diesel-Marktanteil steigt
In den ersten acht Jahren seit dieser Zusage, von 1995 bis 2003, sanken die CO2-Emissionen pro Fahrzeug nämlich lediglich von 186 g/km auf 170 g/km. Und dieser Effekt geht in erster Linie auf den sparsamer und sauberer gewordenen Diesel und dessen steigenden Marktanteil zurück. In Westeuropa waren im vergangenen Jahr 44 Prozent aller neuen Pkw Dieselfahrzeuge.

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Immer mehr Motorleistung
Doch auch der Benziner muss künftig weniger Kraftstoff verbrauchen und weniger Kohlendioxid in die Luft entlassen, wenn die Grenzwerte eingehalten werden sollen. Die Einsparungen der vergangenen Jahre wurden durch mehr Motorleistung, den Trend zu SUV und Vans sowie durch zusätzliche Komfortausstattungen, die das Fahrzeuggewicht erhöhen, größtenteils wieder aufgefressen.

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Unterschiedliche Konzepte
Die Autohersteller setzen beim Ottomotor auf unterschiedliche Konzepte. BMW hat beispielsweise mit der vollvariablen Ventilsteuerung Valvetronic Verbrauchsvorteile erzielt. In Abhängigkeit vom Lastbereich, also je nachdem, ob mehr oder weniger Gas gegeben wird, arbeitet das System mit größeren oder kleineren Ventilhüben, die für eine feine Zerstäubung des Kraftstoffgemischs und eine bedarfsgerechte Menge an Sprit sorgen. Opel setzt in einigen Fahrzeugen Twinport-Motoren ein, bei denen die eine Hälfte des Ansaugkanals im Teillastbetrieb abgeschaltet wird: Es gelangt ein magereres Benzingemisch in den Verbrennungsraum, der Verbrauch sinkt.

Weiter zu Teil 2 ...

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