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ADAC-Test: Fahrradträger  

Nur drei Fahrradträger sind sehr zu empfehlen

02.05.2005, 14:23 Uhr | T-Online, t-online.de

Das Fahrrad fällt, so sollte es nicht sein (Foto: ADAC)Das Fahrrad fällt, so sollte es nicht sein (Foto: ADAC) Der ADAC hat die 16 neuesten und gängigsten Fahrradträger getestet. Das Ergebnis lässt doch einige Wünsche offen: Nur drei Träger sind sehr zu empfehlen. Die Produkte kosten 13 bis 495 Euro und sind im Fachhandel, sowie in Bau- und Supermärkten erhältlich. Testkriterien waren Sicherheit, Handhabung, Verarbeitung und der zusätzliche Kraftstoffverbrauch des Autos. Der ADAC unterscheidet drei Kategorien: Die Dachträger, bei denen die Fahrräder hoch oben auf dem Auto platziert werden, die Kupplungsträger, bei denen die Räder mit dem Träger auf der Anhängerkupplung untergebracht werden und die Heckträger, bei denen die Zweiräder am Heck des Fahrzeugs befestigt werden. Getestet wurden die Träger alle auf einem VW Golf IV.

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Die Dachträger
Testsieger bei den Dachträgern wurde der "Thule ProRide 591" für 103 Euro knapp vor dem "Atera Giro AF" für 107 Euro. Der ADAC rät hier ganz entschieden von dem Kauf von Billigprodukten ab. Der Dachträger "car technik Bike-Safe" kostet lediglich 13 Euro, fiel mit der Note "mangelhaft" aber klar durch den Test. Beim City-Crash mit Tempo 30 krachte das Rad vom Dach. Ebenso beim "MontBlanc 529 Barracuda". Lediglich ein Träger schaffte diesen simulierten Unfall mit einem überzeugenden "Sehr gut": Der Testsieger "Thule ProRide 591". Beim Beladen der Dachträger ist auf jeden Fall einiges an Muskelkraft erforderlich, um gerade schwere Räder auf das Auto zu wuchten.

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Die Kupplungsträger
Testsieger bei den Kupplungsträgern wurde der "Thule Euroway 946" für 395 Euro vor dem "Uebler Primavelo P3 für 489 Euro. Die Kupplungsträger sind ohne große Kraftanstrengung zu beladen, Schäden am Auto lassen sich bei diesem System so gut wie ausschließen. Auch hier rät der ADAC aber von Billigprodukten ab, Qualität hat eben ihren Preis. Aber auch bei den teuren Produkten gibt es "schwarze Schafe". So kostet der Kupplungsträger "Fabbri Bici" mit 495 Euro 100 Euro mehr als der Testsieger, ist aber um ganze zwei Noten schlechter. Beim City-Crash mit Tempo 30 ging bei allen Kupplungsträgern die Heckscheibe zu Bruch. Der große Vorteil ist das einfache Handling vor allem für ältere Menschen.

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Die Heckträger
Testsieger bei den Heckträgern wurden der "Uebler Primavelo" für 304 Euro und der "Atera Linea" für 419 Euro. Deren Gesamtnoten sind aber deutlich schlechter als die der besten Dach- und Kupplungsträger. Der Preis ist zudem für die Heckträger verglichen mit den Dachträgern sehr hoch. Heckträger empfiehlt der ADAC nur für ältere Autos, bei denen Kratzer nicht mehr so schlimm sind. Die Montage hat sich bei allen Produkten als sehr schwierig dargestellt.

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Fazit
Die Träger sind sicherer und komfortabler geworden. Wer oft und lange mit Auto und Fahrrad verreist, sollte bei der Wahl auf die Spritkosten achten. Ein Auto, das bei 100 km/h 6 Liter Benzin verbraucht, schluckt mit beladenem Kupplungsträger rund einen halben Liter mehr, mit Dachträger zweieinhalb Liter mehr und mit Heckträger fast 3 Liter mehr. Wer leichte Räder besitzt und darüber hinaus nicht vor einer Kraftanstrengung beim Beladen zurückschreckt, ist vor allem durch die günstigen Preise mit einem Dachträger am besten bedient. Wer mehr Komfort beim Be- und Entladen will sollte sich einen deutlich teureren Kupplungsträger zulegen, Heckträger sind schwer zu installieren, können Kratzer verursachen, sind recht teuer und sorgen für den meisten Spritverbrauch, von diesen Produkten ist eher abzuraten.

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