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Das sprechende Auto macht die Straßen sicherer

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Test und Technik  

Das sprechende Auto macht die Straßen sicherer

11.08.2003, 12:17 Uhr | T-Online

Das Auto lernt sprechen (Foto: BMW)Das Auto lernt sprechen (Foto: BMW)Autos werden zukünftig direkt miteinander kommunizieren - zumindest wenn es nach BMW geht. Die Forschungsfahrzeuge "ConnectedDrive" der Bayern können sich jedenfalls schon heute unterhalten. Sie tauschen Informationen zur aktuellen Verkehrslage aus - schnell und direkt von Fahrzeug zu Fahrzeug mit der Wireless LAN-Funktechnik. Steht ein Auto im Stau, sendet es diese Information in Sekundenschnelle an alle Fahrzeuge in seinem Umfeld. Die dynamische Navigation führt diese dann auf einer freien Ausweichroute zum Ziel.

Unbegrenzte Reichweite
BMW treibt die Entwicklung dieser Technologie voran und bezieht dabei auch andere Hersteller mit ein, um einen einheitlichen Standard für den Informationsaustausch zu bekommen. Jedes Fahrzeug übernimmt dabei - je nach Situation - die Rolle des Senders, Empfängers oder Vermittlers. Der Vorteil: Solche so genannten Ad-hoc-Netze organisieren sich selbst, sie sind in ihrer Reichweite prinzipiell unbegrenzt und benötigen keinerlei Infrastruktur.

Navigationssystem ist die Grundlage
Kommunikation per WirelessLAN (Foto: BMW)Kommunikation per WirelessLAN (Foto: BMW)Der Fahrer selbst muss dabei gar nichts machen: Ob und wann ein Fahrzeug eine Stauwarnung an andere Autos weitergibt, entscheidet der Computer: Die aktuelle Geschwindigkeit und die Ortskoordinaten des Navigationssystems machen das Auto schon heute zu einem Sensor, der den Verkehrsfluss erfasst. Diese Sensordaten tauschen die Forschungsfahrzeuge aus München direkt miteinander aus: Kommt ein Auto in einen Stau, gibt es eine aktuelle Verkehrsmeldung an andere Fahrzeuge in der Umgebung weiter. Somit können alle Fahrzeuge, die sich diesem Stau nähern, rechtzeitig eine Ausweichroute wählen.

Auch Gefahren werden gemeldet
Aber das neue System kann noch mehr: Über die aktuelle Position und Geschwindigkeit hinaus liegen in modernen Autos eine Vielzahl weiterer Daten vor: Informationen über Abblend-, Fern-, Nebel- Warnblink- oder Bremslicht, Daten des Antiblockier-Systems (ABS), der dynamischen Stabilitätskontrolle (DSC), der Scheibenwischertätigkeit oder des Außenthermometers. Diese Daten geben Hinweise auf die Straßen- oder Wetterlage.

ABS warnt vor Glatteis
Ein konkretes Szenario: Die Aktivierung der ABS-Funktionen bei einer niedrigen Geschwindigkeit und nur mäßig getretenem Bremspedal in Verbindung mit einer niedrigen Außentemperatur kann auf eine lokale Glatteis- und Rutschgefahr hinweisen. Genauso wie die Verkehrsmeldungen soll das Auto der Zukunft diese lokalen Gefahrenwarnungen schnell und gezielt allen Fahrzeugen in ihrer Umgebung weitergeben. Diejenigen Fahrzeuge, die sich dieser Gefahrenstelle nähern, können den Fahrer somit rechtzeitig durch akustische und optische Hinweise im Bordmonitor warnen, so dass er rechtzeitig bremsbereit ist.

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