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Dem Leichtbau gehört die Zukunft

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Dem Leichtbau gehört die Zukunft

03.11.2003, 16:19 Uhr

Das Ein-Liter-Auto von VW (Foto: Volkswagen)Das Ein-Liter-Auto von VW (Foto: Volkswagen)Während die Benzinpreise immer höher klettern und gleichzeitig immer strengere Abgasnormen gelten, werden unsere Autos immer schwerer und damit auch durstiger. Zwar versuchen die Hersteller, mit modernen Motoren und elektronischem Management den Verbrauch der Autos in Grenzen zu halten. Doch wenn ein Mittelklasse-Wagen mit guter Ausstattung heute an die 1,5 Tonnen auf die Waage bringt, reicht das alleine nicht mehr aus. Der Weg zu geringerem Verbrauch - und damit geringerem Schadstoffausstoß - kann nur über eine radikale Gewichtsreduzierung führen.

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Das Ein-Liter-Auto machte es vor
Ein Auto-Produzent, der verstärkt an konsequentem Leichtbau arbeitet, ist Volkswagen. Mit dem Ein-Liter-Auto zeigten die Wolfsburger im April 2002, wie durch den Einsatz innovativer Werkstoffe wie Aluminium, Magnesium oder kohlefaserverstärkter Kunststoffe (CFK) in Verbindung mit neuen Bauweisen das Fahrzeuggewicht deutlich gesenkt werden kann.

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Forum Ist konsequenter Leichtbau bezahlbar?

Der neue Golf macht's nach
Leicht dank Leichtbau: Golf V (Foto: Volkswagen)Leicht dank Leichtbau: Golf V (Foto: Volkswagen)Volkswagen bewies aber auch, dass solche Fahrzeug-Studien nicht nur zu PR-Zwecken dienen: Die Erfahrungen aus dem Bau des Ein-Liter-Autos flossen bei den Wolfsburgern auch in die Serie ein. Bestes Beispiel hierfür ist der neue Golf. Das Getriebegehäuse des Kampaktwagen-Stars besteht aus Magnesium und wiegt dadurch rund 25 Prozent weniger als die herkömmliche Aluminium-Ausführung. Aber nicht nur das Material, sondern auch die Verarbeitung macht's: Stahl, der Klassiker im Fahrzeugbau, lässt sich durch höchstfeste, warmumgeformte Güten in Leichtbaukonzepte integrieren. Beim neuen Golf findet sich dieses Material bei der B-Säule wieder.

Foto-Show Der neue Golf

Serienmäßiger Leichtbau auch bei BMW
Der 6er wiegt nur 1600 Kilo (Foto: BMW)Der 6er wiegt nur 1600 Kilo (Foto: BMW)Aber nicht nur Volkswagen setzt in Serie auf Leichtbau. Ein Beispiel, dass sich Gewichtseinsparung gerade auch bei leistungsstarken Fahrzeugen lohnt, ist der neue 6er von BMW: Die Bayern setzten vor allem auf eine neuartige Aluminium-Stahl-Kunststoff-Mischbauweise der Karosserie: Die Heckklappe des Coupés besteht aus Kunststoff, Frontklappe und Türen aus Aluminium, die Seitenwänden vorne aus Thermoplast. Damit konnte das Eigengewicht des 6er auf rund 1600 Kilogramm reduziert werden. Resultat: Der V8 mit 4,4 Litern Hubraum und 333 PS begnügt sich im EU-Zyklus mit 10,9 Litern Sprit.

Foto-Show BMW 645 Ci

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