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Ideen für das Cockpit von Morgen

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Ideen für das Cockpit von Morgen

10.12.2003, 11:34 Uhr

Cockpit des Mercedes F 500 Mind (Foto: DaimlerChrysler)Cockpit des Mercedes F 500 Mind (Foto: DaimlerChrysler)Das Armaturenbrett ist der Bereich des Autos, den der Fahrer wohl öfter im Blick hat als jedes andere Fahrzeugteil. Doch ob ihm der Anblick gefällt oder nicht - bisher ist diese Schaltzentrale des Fahrzeugs eine unveränderbare Größe. Was der Hersteller entworfen hat, hat der Käufer zu benutzen wie es ist.Rectangle Auto

Tacho aus dem Rechner
In Zukunft sollen die Insassen zumindest in Grenzen Mitspracherecht bei der Cockpitgestaltung haben und zum Beispiel Form und Platzierung der Instrumente selbst zusammenstellen. Auf echte Zeiger und Uhren wird dabei verzichtet: Der Tacho von morgen kommt aus dem Rechner.

Fahrer kann Position bestimmen
Wie die Zukunft des Armaturenbrettes aussieht, zeigen Studien wie das Forschungsfahrzeug F 500 Mind von DaimlerChrysler. Hier werden die Informationen auf einem so genannten Multivision-Display dargestellt. Die Anzeigen sind dabei frei programmierbar, lassen sich überlagern oder kombinieren. "Der Fahrer kann entscheiden, ob eine Anzeige rechts, in der Mitte oder sonst wo erscheinen soll", sagt DaimlerChrysler-Sprecher Wolfgang Scheunemann.

Die Individuaisierung des Autos
Zukunftsvisionen von Johnson Control (Foto: Johnson Controls/dpa/gms)Zukunftsvisionen von Johnson Control (Foto: Johnson Controls/dpa/gms)Dahinter steckt auch ein grundsätzlicher Plan der Hersteller: "Das erklärte Ziel ist es, das Auto so individuell wie möglich zu machen", sagt Steffen Leib, Produkt-Manager Elektronik bei dem Zulieferer Johnson Controls. Wie weit die Wahlmöglichkeiten gehen werden, hängt allerdings auch von der Philosophie des jeweiligen Autoherstellers ab.

Gesetze setzen Grenzen
"Die Armaturen eines Autos sind ein Designelement", sagt Johannes Winterhagen von Siemens VDO Automotive. Daher wird mancher Hersteller wohl keine unbeschränkten Veränderungen der Instrumentengestaltung zulassen. Hinzu kommt, dass bestimmte Informationen nicht einfach ausgeblendet werden dürfen. "Es gibt gesetzliche Vorschriften, welche Anzeigen zu sehen sein müssen."

Die Illusion bleibt erhalten
Allerdings braucht niemand zu befürchten, während der Fahrt ein Bild wie auf dem heimischen PC vor sich zu haben. Vielmehr gibt man sich alle Mühe, den Tacho aus dem Rechner wie ein reales dreidimensionales Objekt aussehen zu lassen. Im F 500 Mind wird dieses Aussehen beispielsweise durch Spiegelungen erreicht.

Jedem das Seine
Wenn der Hersteller es zulässt, werden die Insassen künftig den Design-Stil der Anzeige ihren Vorlieben anpassen können. So wird sich der sportliche Fahrer entsprechend gezeichnete Anzeigen auf den Bildschirm zaubern dürfen, während andere ein rein zweckmäßiges Erscheinungsbild wählen können. Möglich ist auch eine Generationen-spezifische Auswahl: "Für die Älteren gibt es dann eben klassische Instrumentenformen, für die Jüngeren etwas poppigere", so Thomas Knoll, Sprecher von Bosch.

VDO geht noch weiter
Abgesehen von den Instrumenten wird auch das Cockpit als Ganzes künftig kein unveränderbarer Bestandteil des Fahrzeugs mehr sein. Siemens VDO Automotive zum Beispiel hat mit der Studie Cesar ein Modul-Cockpit vorgestellt. Aufgeteilt ist das Cockpit in vier Einzelteile, die sich austauschen lassen - so dass sich technische und optische Änderungen vergleichsweise einfach möglich sind.

Werden Analog-Anzeigen zum Luxus?
Aussterben werden klassische analoge Anzeigen durch die neuen Techniken jedoch nicht, so Bosch-Produktmanager Alfred Kitzler. Und während die Bildschirme heute noch Luxus sind, könnte sich dies in ferner Zukunft möglicherweise wieder umkehren: "Es könnte dann im Massenmarkt Bildschirme geben, für die Premium-Modelle dagegen hochwertige Analog-Instrumente."

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