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Test: Navigationsgeräte haben dazu gelernt

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Test: Navigationsgeräte haben dazu gelernt

28.01.2004, 11:13 Uhr | T-Online

Navigationssystem in der C-Klasse (Foto: DaimlerChrysler)Navigationssystem in der C-Klasse (Foto: DaimlerChrysler)Navigationsgerät haben erhebliche Fortschritte gemacht. Vorbei sind die Zeiten, in denen der hörige Autofahrer schnurstracks in ein Hafenbecken dirigiert wurde. Was die Wegweiser wirklich können, zeigt der Praxistest: Der ADAC hat zehn vom Hersteller eingebaute Systeme in aktuellen Fahrzeugmodellen getestet. Positive Überraschung: Alle Helfer schnitten mit der Gesamtnote "gut" ab. Allerdings haben die Tester große Unterschiede bei der wichtigsten Funktion, der Qualität der Navigation, festgestellt.

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Navigationssysteme Die Gewinner und Verlierer

Das Billigste ist das Beste
Ganz vorne liegt das preiswerteste Angebot: Das Navi-System für 1800 Euro im BMW 530i belegt mit der Note 1,7 den ersten Platz. Obwohl das Gerät auf eine Kartendarstellung verzichtet, erzielte es in der Einzelwertung für "Navigation" die besten Resultate. Nach Ansicht der Tester ist zwar eine Kartendarstellung bei Navigationsfehlern oder für Stauanzeigen sehr nützlich, aber nicht zwingend notwendig. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase lerne der Autofahrer schnell, sich auf die Sprachausgabe der Fahrthinweise zu verlassen.

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Auf TMC kommt es an
Wichtiger als die Darstellung auf einer Karte ist nämlich das Ausstattungsmerkmal TMC (Traffic Message Channel), so der ADAC. Über diesen digitalen UKW-Datenkanal senden die überregionalen Radiostationen gebührenfrei ihre Stauinformationen, die dann vom Navigationsgerät für die automatische Stauumfahrung genutzt werden.

Ford-System auf letztem Platz
Schlechtester unter den Guten war mit der Note 2,5 der digitale Beifahrer von Ford. Das für den Mondeo 1.8 erhältliche System für 2095 Euro verlor seine Punkte wegen nicht immer optimaler Routenwahl und veralteten Kartenmaterials aus dem Jahr 2002.

Updates sind teuer
Wer ein Navigationssystem beim Hersteller ordert, sollte sich daher erkundigen, ob das elektronische Kartenmaterial auf dem neuesten Stand ist. Denn Updates sind nicht billig: Sie kosten zwischen 150 und 300 Euro und werden etwa jedes Jahr neu herausgegeben.

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