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Verkehr  

Verhalten untereinander problematisch

29.03.2004, 19:23 Uhr

Fast jeder ist sich auf der Straße selbst der Nächste. (Foto: dpa)Fast jeder ist sich auf der Straße selbst der Nächste. (Foto: dpa)Immer mehr Autofahrer haben Probleme mit dem Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des ADAC unter 4000 seiner Mitglieder. Danach ärgern sich 59 Prozent über unberechtigtes Rechtsüberholen auf der Autobahn und 55 Prozent regen sich über notorische Linksfahrer auf. Immerhin noch jeder Zweite fühlt sich durch Radfahrer gestört, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten. Blinkmuffel, die einfach mal so abbiegen oder die Spur wechseln, sind 47 Prozent ein Dorn im Auge. Bei einer ähnlichen Befragung im vergangenen Jahr hatten noch zwischen drei und zehn Prozent weniger Befragte Probleme im Umgang miteinander.

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Zu hohe Krafstoffpreise
Fahradfahrer sind für jeden Zweiten ein Ärgernis. (Foto: dpa)Fahradfahrer sind für jeden Zweiten ein Ärgernis. (Foto: dpa)Aber auch die Rahmenbedingungen der Mobilität geben Anlass zur Kritik. 81 Prozent klagen über zu hohe Kraftstoffpreise. Kein Wunder, dass sich 95 Prozent deshalb ganz klar gegen eine weitere Erhöhung der Mineralölsteuer aussprechen. Auf Platz zwei der automobilen Störfelder liegt die Zunahme des Lkw-Verkehrs. Fast zwei Drittel fühlen sich hier in ihrer Mobilität beeinträchtigt. Auf den weiteren Plätzen der Hitliste der Autofahrerärgernisse folgen chronischer Parkplatzmangel, zu üppiger Schilderwald und Ampelschaltungen ohne grüne Welle.

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Mautgegner in der Überzahl
Sensibel sind Autofahrer auch, wenn es um die Einführung der Pkw-Maut auf Autobahnen geht. Hier sprechen sich - wie im vergangenen Jahr - 71 Prozent gegen irgendwelche Gebühren aus. Dabei ist der Anteil der Mautgegner im Osten deutlich höher als im Westen. Einig sind sich die Autofahrer, dass die Einnahmen aus der Lkw-Maut vor allem dem Bau und dem Erhalt der Straßen zu Gute kommen sollen. 90 Prozent fordern hier eine Zweckbindung.

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