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Zurück in die Werkstatt zum Nachbessern

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Rückrufaktionen  

Zurück in die Werkstatt zum Nachbessern

26.05.2004, 14:55 Uhr | T-Online

Der Porsche Cayenne in der Werkstatt: kein seltenes Bild. (Foto: dpa)Der Porsche Cayenne in der Werkstatt: kein seltenes Bild. (Foto: dpa)Waren sie früher die große Ausnahme, so sind sie heute fast schon an der Tagesordnung: Rückrufaktionen. Zuletzt haben Porsche und VW bereits zum zweiten Mal ihre Geländewagen-Modelle Cayenne und Touareg in die Werkstatt zurück gebeten. Zuvor waren die Mercedes-Benz E und SL Klassen an der Reihe. Ende April hat Volkswagen weltweit 870.000 Autos der Marken VW und Audi wegen möglicher Beschädigungen an den Gummibälgen der Vorderachsen zurückgerufen. Wegen mangelnder Qualität heisst es für den Autofahrer immer öfter: Zurück in die Werkstatt zum Nachbessern.

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Dreimal so viele Rückrufe wie 1992
Das ergab eine Studie der Unternehmensberatung Celerant Consulting. Folge der zahlreichen Rückrufaktionen sollen Umsatzeinbußen und Imageverlust sein - und das in einer Zeit, in der die Autoindustrie sehnlichst auf ein Anziehen der Konjunktur wartet. Allein die beim Kraftfahrt-Bundesamt gemeldeten Rückrufaktionen sollen seit 1992 laut der Studie um das Dreifache gestiegen sein. Der Grund hierfür ist ein Teufelskreis. Um Gewinne einzufahren müssen die Hersteller immer mehr neue und komplexe Fahrzeuge in immer kürzerer Zeit auf den Markt bringen - die Testphasen werden immer kürzer, die Qualitätssicherung wird immer unzureichender betrieben.

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Erhebliche Kosten für Hersteller
Dazu kommt die große Produktpalette vieler Hersteller, die vom Kleinwagen bis zum Minivan fast alles beinhaltet. Ergebnis ist zum einen die Unzufriedenheit beim Kunden, der sein Auto wegen möglicher Defekte in die Werkstatt fahren muss, zum anderen natürlich erhebliche Kosten bei den Herstellern, die dann wieder schnell neue Modelle auf den Markt werfen müssen - ein Teufelskreis eben.

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