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TÜV warnt vor Lachgas-Tuning

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TÜV warnt vor Lachgas-Tuning

27.08.2004, 16:32 Uhr | t-online.de

Filmszene aus ''The Fast and the Furious'' (Foto: dpa)Filmszene aus ''The Fast and the Furious'' (Foto: dpa)Seit dem Kino-Hit "The Fast and the Furious" wird Tuning mit Lachgas in den USA immer beliebter. Dies gilt nicht nur für spektakuläre Sprintrennen abseits der Straße. Hardcore-Tuner steigern auch die Leistung ihres Straßen-Fahrzeugs für einige Sekunden um bis zu 100 Prozent für das Fahren auf den US-Highways.

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Nachfrage besteht
Herrmann Blick vom TÜV Rheinland warnt Nachahmer in Deutschland jedoch nachdrücklich: "Bei uns ist das nicht zulässig." Eine solche Leistungssteigerung würde sofort die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlöschen lassen. Dennoch gäbe es immer wieder Anfragen, ob in Deutschland eines solcher Eingriff möglich sei und wie man ihn erreichen könne. Tunings-Sets sind im Internet schon für ab 1000 Euro zu haben.

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Der Sauerstoff macht’s möglich
Das Prinzip der Lachgas-Tunings ist relativ einfach: Ein normaler Otto-Motor saugt Luft an, vermischt sie über die Einspritzung mit Benzin und verbrennt dann das Gemisch. Dazu ist Sauerstoff notwendig. Lachgas hat einen Sauerstoff-Anteil von rund 35 Prozent. Wird also Lachgas eingespritzt, erhöht sich der Sauerstoff-Anteil im Luft-Benzin-Gemisch. Dadurch kann der Motor mehr Benzin verbrennen und damit auch mehr leisten.

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Motorplatzer droht
Die mit dieser Art von Leistungssteigerung verbundenen Risiken sind jedoch vielfältig: Zum einen kann die Einspritzung von Lachgas nur ganz kurz eingesetzt werden - eine längere Zuführung würde sofort zum Motorplatzer führen. Außerdem ist Lachgas-Tuning illegal, da es - laut TÜV - nicht zulassungsfähig ist.

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Betriebserlaubnis erlischt
Folge: Ohne TÜV-Gutachten kann diese Art der Leistungssteigerung nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Wer dennoch eine Lachgaseinspritzung installiert, verliert die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug. Wer mit einem solchen Fahrzeug unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld und mit drei Punkten in Flensburg rechnen. Außerdem droht der Verlust des Versicherungsschutzes.

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