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60 Prozent der Autos haben unsichere Sitze

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60 Prozent der Autos haben unsichere Sitze

15.11.2004, 16:36 Uhr | AFP

Schön, aber nicht sicher: Gestühl im Alfa 147 (Foto: Alfa Romeo)Schön, aber nicht sicher: Gestühl im Alfa 147 (Foto: Alfa Romeo)Die Versicherer schlagen Alarm: Mehr als die Hälfte aller Autositze bietet nach aktuellen Tests nur ungenügenden Schutz vor Verletzungen der Halswirbelsäule. Bei einem Test von 111 Frontsitzen aktueller Automodelle hätten 60 Prozent mit mäßigen oder schlechten Ergebnissen abgeschnitten, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. Nur 18 Sitze erhielten das Prädikat "gut". Schlechte Ergebnisse seien dabei auch in der Oberklasse zu finden, erklärte der GDV. So beurteilten die Tester beispielsweise die Sitze des 5er BMW mit der Note "schlecht".

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Auf die Verstellbarkeit kommt's an
Gute Sitze sind demnach mit einer Kopfstütze ausgestattet, die sich so einstellen lässt, dass ihre Oberkante mit dem Kopf abschließt. Außerdem sollte der Sitz bei einem Auffahrunfall nicht zu stark nachgeben, damit eine Überdehnung der Halswirbelsäule vermieden wird. Die Autoinsassen sollten die Kopfstütze so einstellen, dass der Abstand zum Kopf rund drei, höchstens vier Zentimeter beträgt. Die Lehne sollte dabei nicht mehr als 30 Grad geneigt sein.

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Crahstests bisher zu ungenau
Nach Angaben eines GDV-Sprechers stützen sich Autohersteller bisher auf unterschiedliche Standards bei der Sicherheit von Fahrzeugsitzen. Zudem würde bei herkömmlichen Crashtests die Belastung der Wirbelsäule nur ungenau gemessen. Weltweit hatten sich Versicherer daher in diesem Jahr auf ein einheitliches Testverfahren für Autositze geeinigt. Dafür wurde ein neues Verfahren und eine spezielle Testpuppe entwickelt.

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"ECE-Norm zu lasch"
Der GDV forderte die Bundesregierung zur Einführung strengerer Vorgaben auf. Die derzeit gültige europäische ECE-Norm sei "zu lasch", sagte der Sprecher. Unter anderem berücksichtige sie nicht, dass die Menschen im Durchschnitt größer geworden seien. Auch die Autobauer sollten nur noch solche Sitze einbauen, die den strengeren Vorgaben der Versicherer genügten, forderte der GDV. In Deutschland ereignen sich jährlich rund 200.000 Heck-Auffahrunfälle.

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