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Luftqualität  

Schadstoffe im Innenraum

02.03.2006, 15:45 Uhr | Auto-Reporter.Net/T-Online

Innenraum Mercedes-Benz C-Klasse (Foto: Mercedes-Benz)Innenraum Mercedes-Benz C-Klasse (Foto: Mercedes-Benz) Schadstoffe im Verkehr lauern nicht nur in der so genannten "Umwelt" - wie zum Beispiel der Feinstaub - auch im Innenraum der Fahrzeuge kann es zu hohen Schadstoffbelastungen kommen. Die Rede ist hier von Polybromierten Diphenyletheren (PBDE), die als Flammschutzmittel in Kunststoffen angewendet werden oder von Weichmachern in PVC-Materialien wie Phthalate (Phthalsäurediester). Eine Studie in den USA hat nun die Schadstoffkonzentrationen in den Innenräumen von elf Automarken untersucht.

Tabelle Schadstoffkonzentrationen im Innenraum

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Neue Studie aus USA
Das in Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan ansässige Umweltinstitut "Ecology Center" begutachtete Fahrzeuge von elf Herstellern, die im Zeitraum zwischen 2000 und 2005 produziert wurden. Die Studie, die unter dem Titel "Toxic at Any Speed: Chemicals in Cars & the Need for Safe Alternatives" veröffentlicht wurde, ist die bislang umfangreichste Untersuchung dieser Art. Die Tester untersuchten die an der Windschutzscheibe haftende Schadstoffmenge ebenso wie die Konzentration der Stoffe des im Innenraum befindlichen Staubs.

Schadstoffe sind Krankmacher
"Wir können uns nicht länger nur auf Sicherheitsgurte und Airbags beziehen, wenn es um unsere Sicherheit im Auto geht", sagt Jeff Gearhart, seines Zeichens Direktor der "Clean Car Campaign" des Ecology Centers. PBDEs und Phthalate stehen in Verdacht, Geburtenfehler, Lernbeeinträchtigungen, Leberschäden, Frühgeburten und andere Krankheitsbilder auszulösen. Die in Sitzbezügen, Armlehnen, Teppichböden und Kabelisolierungen vorkommenden Schadstoffe werden, so die Studie, von den Insassen aufgenommen. Dies geschieht durch Inhalation oder durch Kontakt mit kontaminierten Staub, da Phthalate etwa aufgrund der fehlenden chemischen Verbindung sich relativ leicht wieder aus den Kunststoffen lösen können. Die Schadstoffe sind zum Teil auch für den charakteristischen Geruch von Neuwagen verantwortlich.

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Aufheizung des Autos als Risikofaktor
Gerade moderne Autos mit großen Fensterflächen bieten den Ausdünstungen in den Kunststofflandschaften eine große Verbreitungsfläche. Da die Sonneneinwirkung im Auto etwa fünfmal höher zu veranschlagen sei als im Büro oder Wohnhaus, so die Macher der Studie, werden die Rückstände in den Innenräumen noch gefährlicher, als sie es sowieso schon sind. Autos können im Sommer leicht eine Innentemperatur von über 80 Grad Celsius erreichen.

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Volvo hat geringste Schadstoffbelastung
Mit Bestnoten für die Luftqualität im Innenraum hat Volvo abgeschnitten. Die unabhängigen Experten untersuchten Fahrzeuge von elf Herstellern und kamen zu dem Ergebnis, dass Volvo-Insassen die sauberste Luft genießen können. Nach Ansicht der Forscher nimmt Volvo auf dem Gebiet der Innenraum-Luftqualität die weltweit führende Position ein und ist damit Vorbild für andere Hersteller. Andere Hersteller wollen nachziehen, so berichtet das Ecology Center, dass Ford PBDEs aus den Innenräumen ihrer Fahrzeuge verbannt hätte. Auch Honda will die meisten ihrer Phthalat-haltigen PVCs aus dem Verkehr gezogen haben.

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Sauber: Volvo-Innenraum (Foto: Volvo)Sauber: Volvo-Innenraum (Foto: Volvo) Hohe Öko-Standards bei Volvo
Der schwedische Automobilhersteller setzt bereits seit Jahren in seinen Fahrzeugen ausschließlich Textilien und Lederpolsterungen ein, die dem Öko-Tex-Standard 100 entsprechen. Darüber hinaus wird konsequent auf potenziell Allergie auslösende Substanzen verzichtet. Für die Klimatisierungsanlagen wurde das Luftqualitätssystem IAQS (Interior Air Quality System) entwickelt, mit dem Verunreinigungen und unangenehme Gerüche aus der von außen ins Fahrzeug eintretenden Luft herausgefiltert werden. Die Studie des "Ecology Centers" bestätigt die Wirksamkeit dieser Bemühungen: Die Luft im Inneren eines Volvo ist sauberer als in der Umgebung des Fahrzeugs.

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