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Brabus E-Klasse D3 im Fahrbericht

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Brabus E-Klasse D3 im Fahrbericht

22.09.2006, 17:11 Uhr | Marc Schöttler, t-online.de

Mercedes E-Klasse von Brabus (Foto: Marc Schöttler)Mercedes E-Klasse von Brabus (Foto: Marc Schöttler) Der Powerseller von Mercedes hört auf den Namen E-Klasse und ist ein gefälliges Auto für alle Klassen. Vom kleinen Diesel bis zum 6,3 Liter großen und kraftstrotzenden V8 ist in fast jeder Kategorie etwas verfügbar. Vollgestopft mit allen erdenklichen Extras und Sicherheitsfeatures bringt die E-Klasse dann allerdings gute 1800 Kilogramm auf die Waage.#

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Jedes PS muss über zehn Kilo stemmen
So schleppt jedes PS des kleinen 220er Diesels über 10,5 Kilogramm durch die Gegend. Dass ein solches Kräfteverhältnis beim Fahren keine Sportgefühle aufkommen lässt, wird auch einem Laien klar. Obwohl der Diesel gegenüber dem kleinen Benziner über ein ordentliches Drehmoment verfügt, schafft er es nicht, die opulente Optik mit passenden Fahrwerten zu untermauern.

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Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Kein Sprintkönig
Okay - wer es sportlich will, kann sich ja einen V8 kaufen. Dieser ist aber deutlich teurer in Anschaffung und Unterhalt. Auch die Reichweite auf langen Etappen lässt zu wünschen übrig. Wer es sich leisten kann, sollte natürlich trotzdem beherzt zugreifen, schließlich kommen die Steuer-Mehreinnahmen uns allen zugute. Doch mit müden 9,1 Sekunden auf 100 km/h muss man sich ja nicht zufrieden geben. Selbst Sparfüchse freuen sich da über jede zusätzliche Pferdestärke.

25 PS mehr im D3
Brabus, einer der bekanntesten Veredler, hat auch für dieses Problem eine fertige Lösung im Regal. Keine Panik, wir sprechen hier nicht über exorbitante Summen für einen 700 PS starken V12-Biturbo-Umbau, sondern über eine ganz bodenständige Lösung: Eine schick verpackte Zusatzelektronik, die auf den Namen D3 hört, steigert im "Plug&Play"-Verfahren die Leistung von 170 PS auf 195 PS.

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Satte Drehmomentsteigerung
Das Drehmoment wächst von 400 auf satte 450 Newtonmeter. Gefühlt sind es sogar noch deutlich mehr. Objektiv reicht es immerhin, um den Sprint auf 100 km/h in 7,6 Sekunden zu erledigen - eine halbe Sekunde besser als in der Serie. Die Höchstgeschwindigkeit steigt von 225 km/h auf 231 km/h. Gute Ergebnisse, die aber nicht wiedergeben, wie deutlich sich das Fahrzeug im Alltagsgebrauch verbessert.

Schneller überholen
Sehr angenehm ist, dass der Wagen wesentlich souveräner und müheloser aus dem Stand beschleunigt. Die etwas angestrengte Charakteristik der Serie scheint gänzlich eliminiert. Wer mit den neuen Gegebenheiten umzugehen weiss, kann im Stadtverkehr sogar ein wenig Sprit sparen. Am deutlichsten ist der Unterschied zur Serie allerdings bei den Elastizitätswerten zu spüren. Überholvorgänge und das Einfädeln auf dem Beschleunigungsstreifen gestalten sich nun wesentlich angenehmer. So erledigt der Brabus D3 den Zwischensprint von 80 km/h auf 120 km/h in 6,3 Sekunden - eine ganze Sekunde schneller als die identisch ausgestattete und bereifte Serien-E-Klasse.

Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Viele Extras für innen und außen
Auch für die Verschönerung von Ex- und Interieur bietet der Bottroper Veredlungsbetrieb einige nette Details an. Nahezu jeder Wunsch kann erfüllt werden, wenn die Geldbörse entsprechend ausgestattet ist. Die von uns getestete Limousine verfügt über einen Frontspoiler mit extra Nebel- und Fernscheinwerfern, 19-Zoll-Alu-Felgen im Monoblock-E-Design und eine kleine Heckspoilerlippe. Ein Sportfahrwerk ergänzt die Ambitionen der Diesel-Limousine und bringt Räder und Radhäuser in optischen Einklang. Im Interieur des Testfahrzeugs beschränken sich die Neuzugänge auf ein feines Ledersportlenkrad, einen Schaltknauf und Edelstahl-Einstiegsleisten mit beleuchtetem Brabus-Logo und Pedale im passenden Look.

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Leistungssteigerung ab 1612 Euro
Alle Komponenten sind natürlich auch einzeln erhältlich. Die hier erwähnten Extras treiben den Preis der Basis schon um knappe 11.000 Euro in die Höhe - allerdings inklusive Montage und Lackierung. Die Leistungssteigerung ist allerdings bereits ab 1612 Euro erhältlich und kann entweder selbst oder vom Händler installiert werden.

Drei Jahre Garantie
Im Gegensatz zu vielen anderen Tunern gibt es bei Brabus auch eine Garantie von bis zu drei Jahren auf den Motor und den kompletten Antriebsstrang. So ist man auch langfristig auf der sicheren Seite. Gerade beim Tuning hat sich das Sparen am falschen Ende noch nie bezahlt gemacht. Freude hat man mit dieser Leistungssteigerung in jedem Fall und das auch noch in Kombination mit einem zeitgerechten Verbrauch.

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