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Im Kopfstützentest überzeugen nur wenige

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Im Kopfstützentest überzeugen nur wenige

02.12.2008, 08:35 Uhr | ADAC

Viele Kopfstützen versagen im ADAC-Test (Foto: ADAC)Viele Kopfstützen versagen im ADAC-Test (Foto: ADAC) In Europa gibt es pro Jahr mehr als eine Million Halswirbelsäulenschäden bei Pkw-Unfällen. Schuld sind häufig mangelhafte Kopfstützen. Deshalb wurde jetzt unter Federführung des ADAC ein neues, europäisches Testverfahren entwickelt, das die langjährigen Forderungen des Automobilclubs umsetzt. Wie wichtig das neue Testverfahren ist, das künftig in die Bewertung des Insassenschutzes des Euro NCAP Tests einfließt, zeigt der aktuelle ADAC-Kopfstützentest. #

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Nur fünf Kopfstützen sind "gut"

Nur fünf von 25 Modellen schnitten mit "gut“ ab. Der Audi A4, der Opel Insignia, der neue VW Golf, der Alfa Mito und der Volvo XC60. Acht Modelle erhielten ein schlechtes Ergebnis, zwölf schafften ein "befriedigend“. Der Test hat auch gezeigt, dass gerade Kleinwagen noch Schwächen beim Schutz der Halswirbelsäule haben. Dies ist besorgniserregend, da kleine Pkw häufig innerorts unterwegs sind und daher öfter in Auffahrunfälle verwickelt sind.

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Aktive Technik hilft nicht immer

Dass auch Neuentwicklungen nicht immer zu Verbesserungen bei der Rückhaltefunktion von Sitz und Kopfstütze führen, zeigen die Lösungen beim BMW X3 oder bei der Mercedes M-Klasse. Hier soll aufwändige Technik der Überdehnung der Halswirbelsäule entgegenwirken. Im ADAC-Kopfstützentest landen diese Sitze aber nur im Mittelfeld. Der Test zeigt, dass die Geometrie der Kopfstützen Grundlage positiver Ergebnisse ist. Erst durch Abstimmung des gesamten Sitzsystems werden Verletzungsrisiken bei Heckkollisionen reduziert.

So hat der ADAC getestet

Das neue Testverfahren beinhaltet dynamische Tests und statische Prüfungen. Bei den dynamischen Verfahren handelt es sich um Belastungsproben in verschiedenen Intensitäten, unter anderem werden hier die Strukturfestigkeit von Sitz und Kopfstütze und die Dummy-Perfomance getestet. Die statischen Prüfungen beziehen sich auf die so wichtige Geometrie der Kopfstütze. Erstmalig können mit dieser Testinnovation des ADAC eine große Anzahl von Sitzen, die in verschiedenen europäischen Testhäusern geprüft wurden, verglichen werden.

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