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Automarkt: Diesel ist mehr mehr so angesagt

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Pkw-Markt: Ende des Diesel-Booms

14.04.2009, 11:56 Uhr | AFP, dpa

Dieselfahrzeuge sind nicht mehr allzu beliebt (Foto: VW)Dieselfahrzeuge sind nicht mehr allzu beliebt (Foto: VW) Die Deutschen kaufen laut einer Studie immer weniger Dieselautos. Im März seien rund 28,3 Prozent aller Neuwagen mit einem Diesel-Motor verkauft worden, erklärte Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer. Dies sei der niedrigste Stand seit dem Jahr 2000. Damals habe der Diesel-Marktanteil knapp über 30 Prozent gelegen. Die meisten Diesel-Autos wurden demnach noch im November 2007 verkauft, als jeder zweite Neuwagen mit einem Selbstzünder-Motor ausgestattet war.#

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Kleinwagen tendenziell mit Benzin betrieben

Hauptgrund für den dramatischen Rückgang des Marktanteils sei die verstärkte Nachfrage der Deutschen nach Kleinwagen, sagte Dudenhöffer. Diese habe durch die Einführung der staatlichen Abwrackprämie für Altautos Ende Januar nochmals zusätzlichen Schwung erhalten. Auch sei das Interesse an Autos aus anderen Ländern gewachsen, die in aller Regel mit Benzin-Motoren ausgestattet seien.

Benziner werden immer sparsamer

Gerade bei sehr günstigen Fahrzeugen ist der Dieselanteil niedriger, weil Dieselautos teurer sind als Benziner. Außerdem sind Benzinmotoren durch technische Fortschritte zuletzt sparsamer geworden. Der niedrige Verbrauch war aber eines der Hauptargumente für den Diesel.

Diesel werden wohl teurer

In Zukunft dürften schärfere Abgas-Vorschriften, die in den kommenden Jahren in Kraft treten, für eine weitere Kaufzurückhaltung bei Diesel-Autos sorgen, sagte Dudenhöffer. Durch strengere Normen wie etwa für den Stickoxid-Ausstoß werde die Produktion von Diesel-Fahrzeugen teurer, weswegen auch die Preise bei den Händlern anzögen.

Scharfe Konkurrenz

Daneben machten dem Diesel in Zukunft auch Elektroautos und Hybrid-Fahrzeuge mit Benzin-Antrieb zunehmend Konkurrenz, sagte Dudenhöffer. Schließlich ändere sich auch das Fahrverhalten der Deutschen. Die Autofahrer legten "immer kürzere Strecken" mit ihren Autos zurück. Diesel-Autos dagegen eignen sich eher für Fahrer, die meist längere Strecken zurücklegen.

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"Kerntechnologie der deutschen Autobauer"

Für die deutsche Autoindustrie sei die Veränderung der Nachfrage der Kunden problematisch, erklärte Dudenhöffer. Diesel sei eine "Kerntechnologie der deutschen Autobauer". Durch die schwindende Nachfrage in Deutschland werde "auch die Position der deutschen Autobauer im Weltmarkt geschwächt".

Probleme für Zulieferer

In den vergangenen zehn Jahren habe die Branche massiv in die Entwicklung von Diesel-Technologie investiert und versucht, sie auch in anderen Ländern wie etwa den USA salonfähig zu machen. "Noch stärker" als die Autokonzerne selbst jedoch werde der Rückgang die Zulieferindustrie mit Firmen wie Bosch oder Continental treffen, erklärte Dudenhöffer.


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