Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Technik & Service >

Mitsubishi i MiEV kommt 2010 nach Europa

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Mitsubishi i MiEV kommt 2010 nach Europa

08.06.2009, 16:01 Uhr | Holger Holzer / mid

Mit reinen Elektroautos wollen die kleineren japanischen Automobilhersteller die Vormachtstellung von Toyota und Honda bei alternativ angetriebenen Fahrzeugen brechen. Die Stromflitzer versprechen im Vergleich zu Hybridwagen niedrigere Betriebskosten, geringere Abgasemissionen und eine weniger komplizierte Technik. Bis zu einem Wettbewerb auf Augenhöhe wird aber noch einige Zeit vergehen.

Foto-Show Mitsubishi i MiEV
Foto-Show Opel Ampera
Foto-Show Chevrolet Volt

Sagen Sie Ihre Meinung zum Mitsubishi i MiEV! Am Textende finden Sie ein Kommentar-Feld. Einfach einen (Spitz-)Namen eintragen, Text eingeben - und absenden.

Mitsubishi i MiEV kann an Steckdose aufgeladen werden

Den Anfang des Wettrennens gegen die großen Zwei macht Mitsubishi ab dem Sommer mit dem eiförmigen Elektro-Kleinwagen iMiEV. Der Viersitzer wird an der Steckdose aufgeladen und soll Strecken bis 160 Kilometer am Stück zurücklegen können. Das sei vor allem für den Einsatz in großen Städten vollkommen ausreichend, meint das Unternehmen. Vorerst sollen nur gewerbliche Flottenbetreiber in den Genuss des Öko-Autos kommen. Wettbewerber Subaru hat für den Sommer ein ähnliches Kleinwagen-Modell angekündigt, Nissan will 2010 mit der Vermarktung seines ersten Serien-Elektroautos beginnen.

Alle Elektroauto-News

Hybrid-Autos bereits ein Renner

Auch wenn die Hersteller die USA und Europa mit im Blick haben, steht zunächst der japanische Markt im Fokus, denn die dortige Regierung fördert den Kauf von emissionsarmen Fahrzeugen mit großzügigen Subventionen. Bislang profitieren vor allem Hybridautos davon, die Elektroflitzer wollen es ihnen nun gleich tun. Die erwarteten Absatzmengen sind allerdings gering, Subaru beispielsweise baut im ersten Jahr lediglich 170 Fahrzeuge. Zum Vergleich: Toyota und Honda verkaufen weltweit jährlich knapp eine halbe Million Hybridautos. Auf diesem Feld können die kleineren Hersteller aber nicht mithalten. Allein, um den technischen Vorsprung einzuholen, müssten Unsummen investiert werden; und dann wäre man immer noch Nachzügler und müsste sich Marktanteile hart erkämpfen. Das Forcieren der Zukunftstechnologie Elektroauto ist also nur folgerichtig. Dort sind die beiden Hybrid-Pioniere noch nicht enteilt; Toyota etwa hat sein erstes reines Elektroauto für frühestens 2012 in Aussicht gestellt.

Knackpunkt Batterie

Auch wenn Elektrofahrzeuge technisch nicht so kompliziert sind wie Hybridautos, die immerhin zwei Motoren und eine aufwendige Regelelektronik an Bord haben, sind doch noch einige technische Probleme zu lösen. Vor allem leistungsfähige Batterien sind zurzeit noch deutlich zu teuer. Rund 10.000 Euro kostet ein Akku mit befriedigender Leistung - ein Aufpreis, den wohl kaum ein Kunde akzeptieren würden.

Viele ungeklärte Variablen beim Elektroauto

Ob die Rechnung für Mitsubishi, Subaru und Nissan aufgeht, ist daher ungewiss. Und vor der groß angelegten Einführung von Elektroautos sind noch weitere Probleme zu klären. Nennenswerte ökologische Vorteile bringen die Stromflitzer nur mit regenerativ hergestelltem Strom, beim Energiemix in Deutschland wären sie in der CO2-Bilanz wohl schlechter als die kommende Generation von Dieselfahrzeugen. Auch die Höhe der Betriebskosten ist noch ungewiss; sie hängt von Strompreisen und Steuern ab. Der hohe Aufpreis gegenüber konventionell angetriebenen Autos ließe sich aber wohl auch bei den geringsten prognostizierbaren Betriebskosten kaum einfahren, da die Elektroautos aufgrund ihrer geringen Reichweite kaum hohe Fahrleistungen erreichen.

Stromtankstellen sind teuer

Hinzu kommt das Problem der Infrastruktur. Stromtankstellen sind für Kommunen oder Energieversorger teuere Investitionen; Akku-Ladezeiten von mehreren Stunden pro Auto führen zu vergleichsweise geringen Umsätzen, so dass sich die Anlagen nur sehr langsam amortisieren würden. Ungeklärt ist auch noch, wo die Steckdosen zum Auftanken angebracht werden können. Parkplätze lassen sich in den meisten Städten nicht ohne weiteres zu Tankstellen umwidmen. Daher müssten wohl zusätzlich zu den Tankkosten Parkgebühren erhoben werden, die deutlich über dem Strompreis liegen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Vertrauensbruch 
Pflegerin ahnt nichts von der versteckten Kamera

Nach einem Anfangsverdacht installieren Verwandte das Gerät, die Aufnahmen sind erschreckend. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal