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Spritverbrauch: Wenn Sparfüchse zu Schluckspechten werden

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Spritverbrauch  

Wenn Sparfüchse zu Schluckspechten werden

30.07.2009, 11:04 Uhr | t-online.de

VW Passat Variant 2,0 TSI (Foto: Volkswagen)VW Passat Variant 2,0 TSI (Foto: Volkswagen) Eine Vollgasfahrt kann richtig teuer werden. Enorme 200 Prozent mehr Benzin verbraucht etwa ein VW Passat, wenn das Gaspedal ganz durchgedrückt wird und das Fahrzeug die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Wie sich Bleifuß und ungeschickte Beladung auf den Spritverbrauch auswirken, hat die Zeitschrift "Auto Bild" untersucht.#

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Tabelle 21 Autos im Vollgas-Check
Foto-Show Vollgas-Test (2006)

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Nicht nur Sportwagen schlucken viel

Die Zeitschrift hat die Leistungsdaten von 21 Wagen unterschiedlicher Klassen miteinander verglichen. Dabei zeigte sich, dass Extremwerte keinesfalls nur bei hoch gezüchteten Sportwagen auftreten.

VW Passat schluckt 27 Liter

Schon ein VW Passat Variant 2,0 TSI mit 200 PS lässt Sparfüchse nicht kalt: Erreicht der Kombi seine Höchstgeschwindigkeit mit maximal 232 km/h, steigt sein Spritverbrauch um 195 Prozent auf 27,1 Liter Super. Damit zeigt er die größte Abweichung gegenüber dem Tests und setzt sich an die Spitze des Modellvergleichs. Das Datenblatt weist für den Wolfsburger einen kombinierten Durchschnittsverbrauch von acht Litern aus.

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Durstiger Kia

Auch Kompaktwagen kann durchaus durstig sein: Der Kia Cee'd 1,4 CVVT mit 109 PS lässt sich bei einer recht moderaten Höchstgeschwindigkeit von 187 km/h nicht lumpen: 18,7 Liter Super rauschen durch die Kraftstoffleitung.

Auch Dachgepäckträger erhöhen den Verbrauch beträchtlich

Dass auch Dachboxen und Fahrräder auf dem Dach ins Spritgeld gehen, zeigt ein weiterer Test. "Auto Bild" absolvierte mit einem Ford Mondeo Turnier 2,0 TDCi verschiedene Beladungs- und Geschwindigkeitstests. Der Wagen wurde unter anderem mit 100, 130 und 160 km/h über einen 14 Kilometer langen Testparcours gejagt.

Fast 15 Liter Diesel

Ergebnis: Ohne Anbauten verbrauchte er bei Tempo 100 6,2 Liter Diesel - bei 160 km/h waren es schon 9,7 Liter. Richtig durstig wurde der Mondeo, wenn bei Tempo 160 eine Dachbox oder ein Fahrradträger mitsamt Fahrrädern montiert waren – dann floss 52 Prozent mehr Diesel (14,8 Liter) in den Verbrennungsraum.

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