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Lada Kalina 1117: Neuer Motor für den Billig-Kombi

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Lada Kalina 1117  

Kleiner Russe mit gutem Platzangebot

23.09.2009, 09:52 Uhr | Auto-Medienportal.net

Lada Kalina 1117 (Foto: Auto-Medienportal)Lada Kalina 1117 (Foto: Auto-Medienportal) 140 Prozent mehr Neuzulassungen seit Jahresbeginn: Davon können trotz der Abwrackprämie viele Hersteller nur träumen. Die stolze Zahl gehört zu Lada. Trotz dreier Baureihen und sechs verschiedener Modellvarianten lebt der deutsche Importeur in Buxtehude vor allem vom Geländewagen Niva. Daran dürfte auch der Einbau eines neuen 1,4-Liter-Motors im Kalina wenig ändern, der das Auto um 200 Euro verteuert. Mit ihm soll vor allem der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden. Der Kombi mit der Typenbezeichnung 1117 stellt die attraktivste Modellversion der russischen Kleinwagen-Baureihe dar, die mit der Einführung des neuen Triebwerks endlich auch mit ABS angeboten wird.#




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Lada Kalina mit ordentlichem Ladevolumen

Der Blick in das Gepäckabteil des Kalina enttäuscht für einen Kombi zunächst. Und das nicht nur wegen der doch recht bescheidenen Kapazität von 350 Litern, sondern auch wegen der lieblosen Verkleidung. Das ist schnell jedoch schnell vergessen, wenn es tatsächlich ums Beladen geht, denn der 1117 verfügt serienmäßig über eine geteilt umklappbare Rücksitzbank, die nahezu ebene Ladefläche schafft und mit der sich die Ladekapazität auf 690 Liter (gemessen bis Fensterunterkante) steigern lässt. Das ist für ein nur 4,04 Meter langes Fahrzeug ein recht ordentlicher Wert

Technische Daten Lada Kalina

Motor

1,4 Liter-Benziner

Leistung

90 PS

0-100 km/h

13 s

V-Max

165 km/h

Verbrauch

6,4 Liter

CO2

160 g

Preis ab

8990 Euro


Airbags und ABS, aber keine Kopfstützen hinten

Das bei hochgestellten Sitzen relativ kleine Kofferraumvolumen freut die Fondpassagiere, die über beachtenswert viel Beinfreiheit in dem kleinen Auto verfügen. Mitfahren sollten sie aber nur im Notfall, denn Airbags und ABS zum Trotz gibt es hinten keine Kopfstützen. Warum die Russen hier ein paar wenige Euro zu Lasten der Insassensicherheit sparen ist absolut schleierhaft. Ebenfalls nicht ganz erschließt sich der Sinn des Pieptons beim Einlegen des Rückwärtsgangs, der ohnehin über eine Sperre gesichert ist.#

Foto-Show Lada Kalina 1119
Foto-Show Dacia Logan MCV

Müder Motor ohne Temperament

Die 90 PS versickern irgendwo im Antriebsstrang. Bei bescheidenen neun PS mehr Leistung und fünf Newtonmeter mehr Drehmoment sind die Fahrleistungen des Kalina 1.4 mit denen der bisherigen 1,6-Liter-Version absolut identisch. Beide Motoren sind von Hause aus keine Temperamentsbolzen. Am wohlsten fühlt sich der 1,4-Liter-Motor zwischen 2000 und 3000 Umdrehungen in der Minute. Dann geht es in den unteren drei Gängen sogar einigermaßen flott voran.

Der Verbrauch ist deutlich gesunken

In den beiden oberen Gängen wirkt der Kalina allerdings deutlich phlegmatischer. Er wird dort erst ab 3500 Umdrehungen ein wenig munterer, aber auch ein bisschen lauter. Dennoch hält sich das Geräuschniveau im Innenraum in akzeptablen Grenzen. Einer der Hauptgründe für die Einführung des kleineren Triebwerks ist der Verbrauch. 6,4 Liter sollen es nach EU-Norm im Schnitt sein. Im Alltag waren es 7,1 Liter und damit tatsächlich gut ein Liter weniger als in der Praxis mit dem 1,6-Liter-Kalina. Auf dem Papier ergibt sich außerdem eine CO2-Reduzierung um immerhin 17 Gramm pro Kilometer.

Hakelige Schaltung, leichte Servolenkung

Nachhaltig trübt die unverständlich schwergängige Schaltung die Fahrt mit dem kleinen Lada. Das Getriebe fühlt sich an als würde es in Sirup statt in Öl laufen. Umgekehrt erweist sich die Servolenkung als extrem leichgängig, was vor allem in der Stadt von Vorteil ist. Sie ist allerdings auch recht lang übersetzt und arbeitet sehr indirekt. In Kurven zeigt das etwas schwammige Fahrwerk des Kalina eine spürbare Tendenz zum Übersteuern, bleibt aber gutmütig.

Fazit: Kleinwagen mit viel Platz und wenig Sicherheitsausstattung

Mit 8990 Euro Basispreis erhält der Käufer einen Kleinwagen mit erstaunlich viel Platz und im Segment keineswegs selbstverständlicher Flexibilität. Abstriche müssen vor allem bei der Sicherheitsausstattung, allen voran den fehlenden hinteren Kopfstützen, gemacht werden. ABS kostet 200 Euro Aufpreis. Auf Wunsch sind unter anderem auch eine Klima- und eine Autogasanlage erhältlich. Selbst eine Sitzheizung für die Vordersitze ist bei Lada mittlerweile zu bekommen.

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